Apollo-14-Astronaut und Visionär Edgar Mitchell verstorben

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West Palm Beach (USA) – Im Alter von 85 Jahren ist bereits am vergangenen Donnerstag mit dem Apollo-14-Astronauten Dr. Edgar Mitchell auch ein grenz-wissenschaftlicher Visionär und Vordenker verstorben.

Geboren 1930 und aufgewachsen in Roswell, betrat Mitchell  im Januar 1971 als sechster Mensch den Mond und beschrieb später, wie ihn seine Mondreise und der Blick auf den Blauen Planeten tiefgreifend verändert hatten:

02073Edgar Mitchell bei einem seiner Mondspaziergänge 1971
Copyright: NASA

„Was ich während meiner dreitägigen Reise zum Mond und wieder nach hause erfahren habe, war nichts Geringeres, als ein überwältigendes Gefühl der universellen Verbundenheit. Ich spürte etwas, das von anderen als Extase der Einheit beschrieben wurde.“

Schon während seiner beiden Mondspaziergänge führte der später auch naturwissenschaftlich hochdekorierte Mitchell persönliche Experimente zu grenzwissenschaftlichen und parapsychologischen Phänomenen auf der Mondoberfläche durch, die er danach dann Zeitlebens als Direktor seines „Institute of Noetic Sciences“ auf interdisziplinärer Eben fortsetzte.

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Mitchell war zudem einer der wohl prominentesten Vertreter der Überzeugung, dass 1947 nahe Roswell kein Wetter- oder Spionageballon und kein geheimes Testflugzeug oder Satellit, sondern ein exotisches – ein außerirdisches Fluggerät abgestürzt und vom US-Militär samt Insassen geborgen und untersucht wurde. Hierzu benannte Mitchell immer wieder eigene Bekannte und Freunde als Augenzeugen der Vorfälle (s. Videos).

„Was am 5. Juli 1947 in Roswell passierte, ist die Wahrheit. Meine Freunde, die die Geschehnisse damals mit eigenen Augen miterlebten und heute längst tot sind, haben mir die Wahrheit erzählt. Eine staatliche Geheimorganisation zur Geheimhaltung dieser Zwischenfälle arbeitet auch heute noch erfolgreich an der Verschleierung dieses wichtigsten Ereignisses in der Geschichte der Menschheit“, so Mitchell in verschiedenen Interviews.

Vor diesem Hintergrund war Mitchell immer wieder auch ein Befürworter der Disclosure-Bewegung, die sich für die Veröffentlichung des angeblich geheimen Wissens von US-Regierung und Militärs einsetzt. Mitchell selbst zeigte sich immer wieder nicht nur von einer Vertuschung des UFO- und Alien-Wissens durch staatliche US-Stellen, sondern auch von bereits stattgefundenen Treffen zwischen Außerirdischen und Vertretern unterschiedlicher Regierungen überzeugt. Als „Beweise“ führte er jedoch stets lediglich persönliche Aussagen sehr glaubwürdiger, namhafter, ranghoher aber ebenso anonymer Augenzeugen an.

„Ich selbst hatte immer wieder das Privileg (aus direkter Quelle) erfahren zu haben, dass wir tatsächlich schon (von Außerirdischen) besucht wurden und dass das UFO-Phänomen real ist“, so Mitchell u.a. in einem Interview mit Kerrang Radio am 23. Juli 2008 (…GreWi berichtete). Auf Mitchells Aussagen angesprochen, erklärte ein NASA-Sprecher, dass die US-Raumfahrtbehörde keine UFOs orte und auch in keiner Weise an einer Vertuschung von Wissen über außerirdisches Leben auf der Erde oder sonst wo im Universum beteiligt sei. „Dr. Mitchell ist ein großer Amerikaner. Aber wir (NASA) teilen nicht seine Ansichten in dieser Angelegenheit.“

– Den Nachrif der NASA auf Mitchell finden Sie HIER

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