Multinationale Studie zum UFO-Kontakt-Phänomen sucht Umfrage-Teilnehmer

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Symbolbild: Szenenbild aus Steven Spielbergs „Close Encounters“ (1977).

Bad Homburg (Deutschland) – Erstmals widmet sich eine multinationale Studie dem sogenannten UFO-/ET-Kontakt-Phänomen. Für eine Umfrage im Rahmen der Studie sucht die von dem Apollo-Astronauten Dr. Edgar Mitchell und dem emeritierten Astrophysiker Dr. Rudy Schild (ehem. Harvard–Smithsonian Center for Astrophysics) gegründete gemeinnützige Forschungsorganisation „Foundation for Research into Extraterrestrial Ecounters“ (FREE) Teilnehmer auch im deutschsprachigen Raum.

FREE wurde gegründet, um die Erforschung UFO-bezogener Kontakterlebnisse mit nichtmenschlichen intelligenten Wesen („ET-Kontakte“; ET = extraterrestrisch/außerirdisch) und damit zusammenhängende paranormale Aktivität auf Grundlage einer fundierten und strengen wissenschaftlichen Basis zu fördern. „Obwohl als Oberbegriff die Bezeichnung ET-Kontakt verwendet wird, umfasst dies alle hiermit verwandten Gegenstände wie vermeintlich außerirdische Begegnungen, Kontakte mit nichtmenschlichen intelligenten Wesen aus Parallelwelten oder anderen Dimensionen“, erläutert der Koordinator der Studie im deutschen Sprachraum Dr. Marcel Polte, selbst Mitglied des Research Committee von FREE und Abduktionsforscher bei der die Studie begleitenden Interdisziplinären Gesellschaft zu Analyse anomaler Phänomene (IGAAP). „Darüber hinaus bezieht sich der Begriff auch auf in diesem Kontext auftretende Erscheinungen, die unsere physikalischen Gesetze scheinbar verletzen – im Ergebnis somit jegliche Art des Kontakts mit einem nichtmenschlichen intelligenten Wesen, das mit der Sichtung eines UFOs verbunden ist, entweder vor oder nach dem Kontakterlebnis.“

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Vor dem Hintergrund der Komplexität dieses Phänomens engagiert sich FREE dafür, ein breites Spektrum an Stimmen aus den Fachgebieten zur Erforschung menschlicher Begegnungen mit nichtmenschlicher Intelligenz sowie verwandter Phänomene (z.B. Parapsychologie) zusammenzuführen.

Der FREE-Forschungsausschuss (Research Committee) besteht aus einer ausgewogenen interdisziplinären Mitgliederschaft, die akademisch tätige Wissenschaftler (z.B. Physiker), Berufsträger aus dem Bereich Psychologie und sachkundige UFO-Kontakt-Erfahrende (sog. „Experiencer“) umfasst. Viele Mitglieder verfügen bereits über mehrere Jahrzehnte intensiver professioneller Beschäftigung mit diesen Themengebieten. Sie alle haben wichtige Beiträge zu der laufenden weltweiten Debatte über UFOs, ET-Kontakte und verbundene paranormale Phänomene geleistet.

Der jetzt vorgestellte Fragebogen stellt die „Phase 1“ der Studie dar, erläutert Polte und führt dazu weiter aus: „Es ist unser erstes, vorwiegend quantitatives Forschungsinstrument, dessen Ziel es ist, grundlegende Informationen von und über Personen zu sammeln, die ET-Kontakterlebnisse oder hiermit zusammenhängende Erfahrungen jeglicher Art hatten. Solche Erfahrungen schließen positive, bewusste und willentliche Begegnungen mit außerirdischen Wesen ebenso ein wie eher negative oder gegen den Willen erfolgende, entführungsähnliche Erfahrungen.“

Da eines der Hauptanliegen von FREE der Schutz der Zeugen-Anonymität ist, ist zur Teilnahme an der Umfrage weder die Angabe Ihres Namens erforderlich, noch sind sonstige persönliche Informationen zur Identifizierung anzugeben, sofern Sie hierzu nicht Ihre ausdrückliche schriftliche Zustimmung erteilen.

Alle persönlichen im Formular anzugebenden Informationen werden vertraulich behandelt: „Niemand außer den Mitgliedern unseres Forschungsausschusses wird Zugang zu Ihren persönlichen Informationen erhalten, wenn Sie sich zur Angabe solcher Informationen entschließen. Sie können sich ebenso dafür entscheiden, vollständig anonym zu bleiben oder ein Pseudonym (einen fiktiven Namen) zu verwenden“, so die Studienautoren. „Ausgefüllte Fragebögen werden ausgewertet und an einem sicheren Ort verwahrt.“

Die Studienleiter bitten allerdings darum den Fragebogen bzw. die darin gestellten Fragen nur dann zu beantworten, „sofern es sich bei Ihren Antworten um bewusste explizite Erinnerungen handelt und nicht mittels Hypnoserückführung (Regression), luziden Träumen, Channeling oder Meditationssitzungen aufgedeckte Informationen. Solche Informationen werden von uns nicht verwendet. Stattdessen fragen wir nur solche Erfahrungen aus dem expliziten Gedächtnis ab, bei denen es sich um bewusste Erinnerungen früherer Erfahrungen handelt. Dieses explizite Gedächtnis benutzen Menschen im Alltag, etwa beim Erinnern an den Zeitpunkt einer Verabredung oder wenn sie sich auf ein vergangenes Ereignis zurück besinnen. Das explizite Gedächtnis steht somit in Zusammenhang mit dem Bewusstsein, nicht mit dem Unterbewusstsein oder einem veränderten Bewusstseinszustand.“

HIER können Sie an der Umfrage teilnehmen.

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