Die GreWi-Vorschau 2019

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Saarbrücken (Deutschland) – Mit dem neuen Jahr werfen auch kommende Ereignisse ihre Schatten voraus und Grenzwissenschaft-aktuell.de (GreWi) einen Blick auf die für 2019 zu erwartenden Ereignisse aus grenzwissenschaftlicher Sicht.

„New Horizons“ passiert das Kuiper-Gürtel-Objekt „Ultima Thule“

Nachdem bereits gestern die ersten Bilder vom Anflug der Sonde an das Objekt veröffentlicht wurden und erste Fragen bezüglich des astronomisch als „2014 MU69“ bezeichneten Körpers beantwortet werden konnten (…GreWi berichtete), erwarten die Missionswissenschaftler vielleicht schon heute Abend, sicher aber während der kommenden Tage die ersten hochauflösenden Aufnahmen des Objekts.
…GreWi wird berichten.

Chang’e 4: Chinesischer Rover soll auf der Rückseite des Mondes landen

Im Dezember erreichte die chinesische Mondmission „Chang’e 4“ die anvisierte Mondumlaufbahn. Von hier aus soll schon in den kommenden Tagen erstmals ein Rover die Rückseite des Mondes erkunden. Mit an Bord befinden sich Pflanzen und Seidenraupenlarven (…GreWi berichtete). Ebenfalls noch in diesem Jahr soll die Mission „Chang’e 5“ folgen und dann auch Bodenproben vom Mond zur Erde bringen. Für China sind die Chang’e-Missionen die ersten Schritte hin zu einer dauerhaften Mondstation, die dann auch als Sprungbrett zum Mars dienen soll.

…GreWi wird berichten.

Löst eDNA-Analyse das Rätsel um das Ungeheuer von Loch Ness?

Im vergangenen Sommer haben Wissenschaftler um Prof. Neil Gemmell von der neuseeländischen University of Otago und Kollegen der schottischen University of Hull Wasserproben aus dem sagenumwobenen Loch Ness und umliegender Lochs entnommen und darin nach sogenannter eDNA gesucht, um so nach bislang unbekannter DNA in dem See zu suchen, die dann das Rätsel um das angebliche Ungeheuer im Loch Ness lösen soll (…GreWi berichtete). Im September berichtete Gemmel weltexklusiv für Grenzwissenschaft-Aktuell über den Zwischenstand der Studie und erklärte: „Jetzt liegen uns rund 500 Millionen individuelle DNA-Sequenzen vor, die wir derzeit untersuchen um zu verstehen, welche Arten sich im Juni 2018 im Loch Ness befanden. Es wird jetzt nochmal einige Zeit dauern, diese Sequenzen ausführlich zu untersuchen. An dieser Arbeit sind derzeit etwa fünf voneinander unabhängige Labore beteiligt. Ich erwarte derzeit, dass wir im Frühjahr 2019 diese Ergebnisse veröffentlichen können.“

…GreWi wird berichten.

eDNA sucht auch nach Beweisen für Bigfoot

Ebenfalls für das kommenden Frühjahr werden eDNA-Analysen von Materialproben aus vermeintlichen „Bigfoot-Nestern“ erwartet, die immer wieder in nordamerikanischen Wäldern gefunden werden und den Bauten von Menschenaffen wie Gorillas und Schimpansen gleichen, für die in Nordamerika jedoch keine bekannte einheimische große Primatenart verantwortlich sein kann (…GreWi berichtete). Im Gegensatz zur Suche nach unbekannter DNA im Loch Ness dürfte die Auswertung dieser Daten und daraus ableitbare konkrete Rückschlüsse jedoch umso schwerer ausfallen, sollte der sogenannte Sasquatch (Bigfoot) tatsächlich eine unbekannte Großprimatenart sein: Schon Menschen und Schimpansen unterscheiden sich trotz deutlicher anatomischer Unterschiede in gerade einmal 1,5 bis 1 Prozent ihres Erbguts.

…GreWi wird berichten.

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Weitere Ergebnisse der Myonen-Scans in der Großen Pyramide erwartet

Seit 2017 im Innern der auch als „Cheopspyramide“ bezeichneten Großen Pyramide von Gizeh nicht nur weitere unbekannte kleinere Strukturen sondern sogar einen großen Hohlraum oberhalb der sog. Großen Galerie entdeckt haben (…GreWi berichtete), spekulieren Laien die Experten über deren Zweck und möglichen Inhalt (…GreWi berichtete). Seither wurden und werden die Untersuchungen innerhalb der Pyramide fortgesetzt und weitere Ergebnisse für 2019 erwartet. GreWi-Herausgeber Andreas Müller steht mit dem Projektleiter in direktem Austausch und wird jeweils aktuell berichten.


Weitere Aufschlüsse über die Geheimnisse der ägyptischen Pyramiden und deren Erbauung erhoffen sich Archäologen von der Übersetzung zahlreicher Papyri, die 2013 im Wadi al-Jarf am Roten Meer entdeckt wurden. Wie sich zeigte, handelte es sich bei diesen Papyri um das Logbuch eines Bauinspektors namens Merer, der vor rund 4.500 Jahren u.a. am Pyramidenbau zu Gizeh beteiligt war. Bislang konnten erst Teile der Schrift übersetzt werden, die sich auf den Bau einer Hafenanlage nahe Gizeh beziehen und den Steintransport von Tura zur großen Pyramide beschreiben. Für 2019 erhoffen sich Experten den Abschluss der Übersetzungsarbeiten und damit auch weitere Erkenntnisse über die Pyramiden von Gizeh.

…GreWi wird berichten.

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Exotische Materialproben von UFO-Abstürzen?

In nahezu allen Berichten von angeblichen UFO-Abstürzen geht es auch um die zu erwartenden Trümmer der abgestürzten Objekte vermeintlich außerirdischer Herkunft. Die Analyse derart potentiell exotischer Materialien hat sich das ADAM-Projekt der „To The Stars Academy“ zur Aufgabe gemacht. Bereits im vergangenen Herbst berichteten die Forscher, man arbeite bereits an der Untersuchung erster Proben (…GreWi berichtete). Schon die ersten Vorabergebnisse einiger dieser Tests seien interessant und sollen mit Abschluss der Analysen wohl noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. Zeitgleich kündigte der ehemalige Leiter des geheimen UFO-Forschungsprogramms des US-Verteidigungsministeriums weitere Enthüllungen an (…GreWi berichete).

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Rückflug der japanischen Sonde „Hayabusa2“ mit Proben vom Asteroiden Ryugu

Im Oktober vermeldete die japanische Raumfahrtagentur JAXA die erfolgreiche Landung der Landeeinheit „MASCOT“ durch die Sonde „Hayabusa2“ auf dem erdnahen Asteroiden „Ryugu“ (…GreWi berichtete). Im Dezember 2019 soll die Sonde Proben zurück zur Erde transportieren, wo sie ein Jahr später erwartet werden.

…GreWi wird berichten.

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