Bizarre Viehverstümmelung in Argentinien

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Detailansicht der Verstümmelungen im Kieferbereich der Kuh. Copyright/Quelle: Ariel Sorribes / infocampo.com.ar

Detailansicht der Verstümmelungen im Kieferbereich der Kuh.
Copyright/Quelle: Ariel Sorribes / infocampo.com.ar

San Antonio de la Paz (Argentinien) – Das Phänomen der Viehverstümmelungen, die sog. Cattle Mutilations, wird spätestens seit den 1970er Jahren dokumentiert und untersucht, wenn vornehmlich Weidetiere mit präzise – und meist ohne den typischen massiven Blutverlust – entfernten Organen und Körperteilen und ohne ersichtliche weitere Todesursache tot aufgefunden werden. Jetzt macht das bizarre Phänomene in Form eines aktuellen Fundes in Argentinien erneut von sich reden.

Wie die argentinische Nachrichtenseite “Infocampo.com.ar” berichtet, nahm der Vorfall seinen Anfang mit einer vermissten Kuh des Farmers Ariel Sorribes, der eine Farm nahe San Antonio de la Paz in der Region Catamarca besitzt.

Die Suche nach dem vermissten Tier endete in der Entdeckung des auf bizarre Art und Weise verstümmelten Kadavers der Kuh unter einem Baum. Laut dem Bericht fehlten der Kuh das Euter, die Vulva, der Anus, beide Augen, Zunge sowie die Oberkiefermuskeln. Alle besagten Organe und Körperteile waren zudem nicht nur mit erstaunlicher Präzision, die der eines Skalpells gleicht, herausgeschnitten und entfernt worden, die Wunden selbst schienen gleichzeitig auch wieder veröded. Zum Erstaunen der des Bauern und der Farmangestellten, fanden sich rund um das Tier auch keinerlei Spuren von Blut, wie sie bei derartigen Wunden eigentlich zu erwarten wären. Hinzu beobachteten die Entdecker, dass sich die üblichen Aasfresse von dem Kadaver fernhielten und das Fleisch auch ungewöhnlich langsam zu verwesen schien. Alle beschriebenen Merkmale weisen den Fall dem typischen Szenario einer klassischen Tier- und Viehverstümmelungen (Cattle bzw. Animal Mutilations) zu.

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Hinzu stellte der Farmer fest, dass es ihm nicht möglich war, Nahaufnahmen des Kadavers und der Wunden mit seiner Handykamera zu machen. Während dieser Umstand zunächst auf mangelnde Energie des Mobilfunkgerätes zurückgeführt wurde, zeigt sich der gleiche Effekt auch an anderen Geräten, unter anderem der Kamera eines benachbarten Lehrers, der ebenfalls vergeblich versuchte, Filmaufnahmen des Kadavers zu machen.

„Ich kann nicht erklären, was hier passiert ist“, wird Sorribes zitiert. „Es hatte fast den Anschein, als gäbe es da eine Art magnetisches Feld oder sowas, das Aufnahmen unmöglich machte.“ Schlussendlich gelang es dann doch, einige Fotos zu machen, bevor dann auch diese Kamera vor Ort den Dienst versagte (s. Abb.).

…Weitere Aufnahmen des Kadavers finden Sie HIER

Die Zeitung berichtet weiter, dass in ähnlichen Fällen der Nationale Dienst für Lebensmittelsicherheit und -qualität (Servicio Nacional de Sanidad y Calidad Agroalimentaria, SENASA) erklärt habe, es handele sich um das Werk von Mäusen. Diese Erklärung deckt sich jedoch nicht weder mit den vorgefundenen Umständen noch mit den Merkmalen des Kadavers.

Auch von dem Szenario, dass das Tier schon zuvor krank und ungeimpft oder verwahrlost gewesen sein könnte, distanziert sich der Bauer: „Die Kuh war gesund und noch kurz zuvor in bester Verfassung. Auch das sieht man anhand der Fotos.“

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