Britischer NewTech-Unternehmer will mit alter Radaranlage UFOs orten

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Die „AMES Type 84“-Radaranlage auf dem Areal der ehemaligen RAF-Basis Natishead. Copyright: William Sachiti

Die „AMES Type 84“-Radaranlage auf dem Areal der ehemaligen RAF-Basis Natishead.
Copyright: William Sachiti

London (Großbritannien) – Der in Simbabwe geborene Erfinder und Unternehmer William Sachiti hat mit Onlineportalen, auf KI-basierten Robotern und selbstfahrenden Autos sein Vermögen gemacht und gilt vielen als der “britische Elon Musk”. Gemeinsam mit einer ausgedienten Luftwaffenbasis der Royal Air Force hat Sachiti eine Radaranlage aus den Zeiten des Kalten Krieges erstanden und plant, diese zur Ortung von UFOs einzusetzen.

William Sachiti Copyright: Aberseagul (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 4.0

William Sachiti
Copyright: Aberseagul (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 4.0

Alles begann mit einer Annonce des Unternehmers via Reddit: „Hilfe!! Ich will das hier wieder zum Leben erwecken.“ Was gemeint war, zeigte der Unternehmer auf einem Foto (s. Titelabbildung): Eine sogenannte „AMES Type 84“ und damit eine ab 1962 von der Royal Air Force genutzte „Microwave Early Warning“ Marconi-Radaranlage, die Mikrowellen bis zu 402 Kilometer weit aussenden und deren potenzielle Reflexionen wieder auffangen konnte. Konkret handelt es sich um eine von insgesamt fünf dieser Anlagen. Sie ist Teil der mittlerweile stillgelegten RAF-Basis Natishead in Norfolk, die bereits im vergangenen Mai von Sachiti gekauft worden war. Das ebenfalls ausgediente Radar will Sachiti laut eigenen Aussagen nun nutzen, „um damit UFOs zu finden“.

In einem Interview mit dem US-Nachrichtensender „FoxNews“ (s. folgendes Video) erklärte der Unternehmer, er selbst sei von außerirdischem Leben überzeugt. Die Frage, ob außerirdisches Leben bereits unsere Erde besucht, sei eine der Fragen, die ihn dazu inspiriert hätten, der Radaranlage neues Leben einzuverleiben und damit nach UFOs zu suchen.

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Welche konkreten Lösungsansätze und potenzielle Partner Sachiti bereits erreicht hat, ist derweil noch unbekannt. Die Frage, ob er bei einer positiven Detektion nicht befürchte, dass das Militär eine Veröffentlichung unterbinden könnte beantwortete Sachiti wie folgt: „Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sie das tun werden. Ich respektiere unsere Streitkräfte sehr. Sie leisten eine unglaubliche Arbeit, um uns alle zu schützen und es sind schlussendlich Menschen wie wir alle, viele haben Familien.“




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Recherchequellen: Reddit, FoxNews

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