Buchpremiere und Podiumsdiskussion zum Remote Viewing: „Psi-Spion“ Paul H. Smith zu Gast in Jena

Paul H. Smith und die neuerschienene deutschsprachige Übersetzung seines Standardwerks zum Remote Viewing. Copyright/Quelle: Eckhaus Verlag
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Paul H. Smith und die neuerschienene deutschsprachige Übersetzung seines Standardwerks zum Remote Viewing. Copyright/Quelle: Eckhaus Verlag

Paul H. Smith und die neuerschienene deutschsprachige Übersetzung seines Standardwerks zum Remote Viewing.
Copyright/Quelle: Eckhaus Verlag

Jena (Deutschland) – Entwickelt in den 1970er-Jahren vom US-Militär, nutzt das auch als „Psi-Spionage“ bezeichnete „Remote Viewing“ die – angeblich jedem Menschen zugängliche – Fähigkeit des Hellsehens zur Fernaufklärung. Einer der damaligen ersten Viewer und Anwender der Methode, der pensionierte US-Army-Major Dr. Paul H. Smith, ist Ende Mai zu Gast in Jena. Im Rahmen einer Veranstaltung mit Vortrag und Podiumsdiskussion stellt er sein Buch „Die Grundlagen des Remote Viewing“ vor, dessen deutsche Übersetzung gerade erschienen ist. Er berichtet darin von seiner ehemals streng geheimen Arbeit als einer der legendären „Psi-Spione“ der US-amerikanischen Geheimdienste.

In der Zeit des Kalten Krieges entwickelten beide Seiten – die USA wie auch die Sowjetunion – Programme der „Psi-Spionage“, um die klassischen Spionagetechniken durch besondere Wahrnehmungsfähigkeiten zu ergänzen. Die damals von den Amerikanern entwickelte Technik heißt „Remote Viewing“ (dt. Fernwahrnehmung) und basiert tatsächlich auch auf wissenschaftlicher Forschung. Über 20 Jahre wurde in dem Programm unter der Bezeichnung „Star Gate“ mit staatlicher Finanzierung gearbeitet (…GreWi berichtete). Zwei Laserphysiker und begabte Hellseher entwickelten gemeinsam die Arbeitstechnik, die später auch in einer geheimen Militäreinheit eingesetzt wurde und beachtliche Erfolge erzielte. Durch verschiedene Umstände gelangte die Technik schließlich an die Öffentlichkeit und wurde ab 1995 offiziell und öffentlich zugänglich. Teile der damaligen Akten sind heute für jedermann in den öffentlich verfügbaren CIA-Archiven nachzulesen.

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Dr. Paul H. Smith ist einer der ehemaligen militärischen Remote Viewer und war schon in den 1980er-Jahren an der Ausbildung seiner Kameraden beteiligt. Heute unterrichtet er Privatpersonen in der originalen, ursprünglichen militärischen Technik der Fernwahrnehmung. Dies ist auch der Grund, der ihn nach vielen Jahren wieder nach Deutschland und nach Thüringen führt, wo er Ende Mai zwei einwöchige Ausbildungskurse hält.

Paul H. Smith (rechts) zu aktiven Zeiten mit dem Kommandanten der militärischen Spionageeinheit, Bill Ray (links). Copyright/Quelle: Paul H. Smith

Paul H. Smith (rechts) zu aktiven Zeiten mit dem Kommandanten der militärischen Spionageeinheit, Bill Ray (links).
Copyright/Quelle: Paul H. Smith

Der bemerkenswerte Umstand, dass die wissenschaftliche Forschung nicht nur eindeutig nachweisen konnte, dass es diese Psi-Phänomene wie die Fernwahrnehmung gibt, sondern dass dies auch eine natürliche menschliche Fähigkeit zu sein scheint, die jeder erlernen und trainieren kann, hat das Leben vieler Menschen verändert, die seither mit diesem Thema in Berührung gekommen sind und eigene Erfahrungen machten.

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Gelegenheiten, den amerikanischen Remote-Viewing-Experten Paul H. Smith live in Deutschland zu erleben, sind selten, deswegen nutzt der Veranstalter diese Möglichkeit besonders: Im Anschluss an die Präsentation des neuen Buches „Grundlagen des Remote Viewing“ – der erstmaligen deutschsprachigen Übersetzung von Smith’s Standardwerk The Essential Guide to Remote Viewing“ – wird im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit dem Autor über Fragen rund um das Thema Bewusstsein und Wahrnehmung gesprochen.

Gäste der Podiumsdiskussion sind neben Paul H. Smith der deutsche Anomalistik-Forscher Dr. Gerhard Mayer vom Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V. (IGPP) in Freiburg und Direktor der Gesellschaft für Anomalistik (GfA) und Jana Rogge, die Inhaberin des Eckhaus Verlags (in dem bereits „Von Star Gate bis heute – CRV nach 3 Jahrzehnten“ erschien) Leiterin des PSI.vision Institutes in Weimar und Herausgeberin des Remote Viewing Magazine „Aperture“ der International Remote Viewing Association (IRVA). Moderiert wird die Veranstaltung von David Garcia, der unter anderem den deutschen Anomalistik-Podcast herausgibt.

Termin: Buchpremiere, Podiumsdiskussion und Signierstunde am 27. Mai 2022

im Kino im Schillerhof, Jena. Beginn der öffentlichen Veranstaltung: 16:30 Uhr (Einlass 16:00 Uhr). Unkostenbeitrag: 7 Euro. Aufgrund der begrenzten Sitzplatzanzahl wird der Vorverkauf empfohlen. Weitere Infos dazu und Buchung HIER…

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Recherchequelle: Eckhaus Verlag

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