30 Jahre Mauerfall – Deutscher Geheimdienst BND untersuchte UFOs an der innerdeutschen Grenze

Lesezeit: ca. 7 Minuten Titelblätter der “UFO-Akte” des BND. Copyright: Bundesarchiv.de / Bearb.: grewi.de Saarbrücken (Deutschland) – Nicht nur das US-Verteidigungsministerium und die US-Navy untersucht offiziell UFO-Sichtungen ihrer Mitarbeiter – auch der Bundesnachrichtendienst (BND) ging einst UFO-Sichtungen von Militärs und Polizisten nach. Die dazugehörige Akte sollte eigentlich noch bis zum Jahr 2021 gesperrt sein, doch schon 2014* gelang es…

Weiterlesen… →

Grund für Wohlstand: Wikingerfrauen waren den Männern nahezu gleichgestellt

Symbolbild: Wikinger Copyright: Gemeinfrei

Lesezeit: ca. 3 Minuten Tübingen (Deutschland) – Eine Auswertung der Gesundheitsdaten in den ländlichen Regionen Skandinaviens seit dem späten 8. Jahrhundert verweist auf eine relativ günstige, den Männern vermutlich annähernd gleichgestellte Stellung der Frauen. Forscher sehen darin die Wurzel dafür, dass skandinavische Länder noch heute als Vorbild bei der Gleichstellung von Mann und Frau gelten und dass diese Länder…

Weiterlesen… →

Studie sieht in Infektionskrankheiten den Ursprung des Glaubens an das Böse

Symbolbild: „Die Pest“ als Dämon. Gemälde von Arnold Böcklin, 1898. Copyright: Gemeinfrei

Lesezeit: ca. 3 Minuten Melbourne (Australien) – Die Frage nach der Wurzel des Bösen als spirituellem Konzept ist bereits seit Menschengedenken eine Streitfrage und Inhalt philosophischer Debatten. In einem aktuellen Fachartikel legen australische Forscher ihre Theorie darüber vor, wie Infektionskrankheiten den Glauben an das Böse geboren haben könnten. Bevor Mitte des 19. Jahrhunderts Keime die Ursache zahlreicher Infektionskrankheiten entdeckt…

Weiterlesen… →

Internationale Studie: Globalisierung ist viel älter als bislang angenommen

Ausgrabungen von kupferzeitlichen vorstädtischen Siedlungen aus der Zeit um 3.800 v.Chr. und von bronzezeitlichen Aschehügeln um 1300 v. Chr. in Moldawien (Stolniceni) haben entscheidend zur Rekonstruktion der Landnutzung und Siedlungsweise in den Wald- und Grassteppen Eurasiens beigetragen. Copyright: J. Müller/UFG

Lesezeit: ca. 2 Minuten Kiel (Deutschland) – Die Ergebnisse einer aktuellen Studie von 255 internationalen Archäologinnen und Archäologen verändert das Bild von der menschlichen Umgestaltung der Welt grundsätzlich: Nicht erst in der Neuzeit, sondern bereits vor 4.000 Jahren waren praktisch alle Gebiete der Erde durch menschliche Landnutzung extrem verändert worden. Wie das Wissenschaftlerteam, an dem auch Forscher des Exzellenzclusters…

Weiterlesen… →

Zentralisierung, undemokratische Entscheidungsstrukturen und Machtbündelung führten zum Kollaps der ältesten vorstädtischen Siedlungen Europas

Archäomagentischer Plan der Tripolye-Siedlung Maidanetske (Ukraine) aus der Zeit zwischen ca. 3950 und 3650 v. Chr. Ca. 3000 Häuser und zugehörige Gruben waren in konzentrischen Reihen um einen leeren Platz gruppiert und von einem Graben umgeben. Die kupferzeitlichen Versammlungshäuser (schwarz) sind in regelmäßigen Abständen an unterschiedlichen Stellen im öffentlichen Raum der Siedlung platziert. Copyright/Quelle: Umzeichnung René Ohlrau, Institut für Ur- und Frühgeschichte, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Lesezeit: ca. 3 Minuten Kiel (Deutschland) – Nur wenige hundert Jahre nach ihrer Entstehung verschwanden die ersten vorstädtischen Siedlungen Europas schon wieder. Die Gründe hierfür waren Wissenschaftlern lange Zeit ein Rätsel. Eine aktuelle Studie wirft nun ein neues Licht auf dieses Phänomen und zeigt, wie eine fortwährenden Zentralisierung und damit einhergehend entstehende undemokratische Strukturen sowie die Bündelung von Macht…

Weiterlesen… →

Australopithecus anamensis: Forscher verleihen „Lucys Ahnen“ ein Gesicht

Der 3,8 Millionen Jahre alte fossile Schädel eines Australopithecus anamensis (l.) und die dazugehörige Gesichtsrekonstruktion. Copyright: Dale Omori (Schädel) und Matt Crow (Rekonstruktion), Cleveland Museum of Natural History

Lesezeit: ca. 4 Minuten Leipzig (Deutschland) – Der Fund eines bemerkenswert vollständig erhaltenen 3,8 Millionen Jahre alten Schädels eines Australopithecus anamensis aus Woranso-Mille in Äthiopien erlaubt Anthropologen, die Gesichtsrekonstruktion eines unserer frühesten Vorfahren. Wie das Team um Yohannes Haile-Selassie vom Cleveland Museum of Natural History und Stephanie Melillo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie aktuell im Fachjournal „Nature“ (DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8)…

Weiterlesen… →

Hirn-Evolution lief anders: Urzeit-Mini-Äffchen hatte schon komplexes Gehirn

Der erstaunlich gut erhaltene, 20 Millionen Jahre alte, fossile Schädel von Chilecebus carrascoensis. Copyright: AMNH/N. Wong and M. Ellison

Lesezeit: ca. 3 Minuten New York (USA) – Die Evolution des Gehirns anthropoider Primaten, zu denen sowohl Gruppen moderner wie auch ausgestorbener Affen, Menschenaffen und Menschen gehören, galt bislang als mit der Zeit einhergehender progressive Prozess hin zu immer größeren und komplexeren Strukturen. Die Analyse eines der ältesten bekannten vollständigen Primatenschädels legt nun eine sehr viel komplexere Evolutionsgeschichte unseres…

Weiterlesen… →

Moderne Menschen vermischten sich mit mindestens drei „geisterhaften“ Menschenarten

Neandertaler-Rekonstruktion. Copyright: Britain One Million Years of the Human Story

Lesezeit: ca. 3 Minuten Adelaide (Australien) – Eine neue genetische Analyse zeigt, dass sich die Vorfahren des modernen Menschen bei ihrem Weg aus Afrika nach Eursaien mit mindestens fünf unterschiedlichen Frühmenschenarten vermischt haben. Nur zwei davon sind uns heute noch bekannt. Wie das Team um den Genetiker Dr. João Teixeira von der University of Adelaide aktuell im Fachjournal “Proceedings…

Weiterlesen… →

Fund in Griechenland: Homo sapiens verließ Afrika 150.000 Jahre früher als bislang gedacht

Der „Apidima 1“-Schädel (rechts) und seine Rekonstruktion von hinten (Mitte) und in linker Seitenansicht (links). Die runde Form ist ein Merkmal des modernen Menschen und hebt sich deutlich von Neandertaler-Schädeln ab. Copyright: Katerina Harvati, Universität Tübingen

Lesezeit: ca. 2 Minuten Tübingen (Deutschland) – Deutsche und griechische Wissenschaftler haben einen 210.000 Jahre alten, in Griechenland gefundenen Schädel dem modernen Menschen (Homo sapiens) zu. Dies bedeutet aber, dass der moderne Mensch Afrika eher verlassen als bislang angenommen und Europa damit schon 150.000 Jahre früher erreicht hat als gedacht. Wie das Team um Professorin Katerina Harvati vom Senckenberg…

Weiterlesen… →

Studie: Erstmalige Besiedlung Australiens wurde von einer fortgeschrittenen Seefahrerkultur zielgerichtet geplant

Symbolbild: Wandmalerei der Aborigines.

Lesezeit: ca. 4 Minuten Adelaide (Australien) – Gleich zwei aktuelle Studien haben sich der Frage nach der für die erfolgreiche Erstbesiedlung des australischen Kontinents notwendigen Populationsgröße angenommen und kommen zu einer erstaunliche Schlussfolgerung: Australien – genauer gesagt der Megakontinent „Sahul“ –  muss gezielt von einer großen Menschengruppe besiedelt worden sein, die schon über ein für die damalige Zeit erstaunlich…

Weiterlesen… →