Wiege des Menschen stand auch im Ostallgäu: Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt

Blick auf das anhand von Teilfunden rekonstruierte Skelett eines Danuvius guggenmosi. Copyright/Quelle: Christoph Jäckle / uni-tuebingen.de

Lesezeit: ca. 4 Minuten Tübingen (Deutschland) – Der aufrechte Gang und die gemeinsamen Vorfahren des Menschen und der Menschenaffen haben sich möglicherweise nicht in Afrika, sondern in Europa entwickelt. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam anhand von neusten Funden in Süddeutschland und Ungarn anhand derer die Wissenschaftler eine bislang unbekannte Primatenart beschreiben, die vor fast zwölf Millionen Jahren…

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Studie zur Homosexualität zeigt: Ein spezielles „Homo-Gen“ gibt es nicht

Symbolbild: „Der Kuss“ von Peter Behrens (1898). Copyright: Gemeinfrei

Lesezeit: ca. 3 Minuten Boston (USA) – Die bislang umfangreichste genetische Studie zur Frage, ob die sexuelle Orientierung eines Menschen genetisch beeinflusst oder gar bestimmt wird, kommt zu dem Schluss, dass es so etwas wie das oft zitierte spezielle „Homo-Gen“ nicht gibt. Wie die Mediziner und Genetiker Andrea Ganna vom Massachusetts General Hospital aktuell im Fachjournal „Science“ (DOI: 10.1126/science.aat7693)…

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Mini-Gehirne im Labor zeigen Hirnaktivität wie Frühchen

Gehirn-Organoide in einer Petri-Schale im Labor. Copyright: UC San Diego Health Sciences

Lesezeit: ca. 3 Minuten San Diego (USA) – Bei sogenannten Gehirn-Organoiden handelt es sich um 3D-Zellmodelle, die zur Erforschung von Aspekten des menschlichen Gehirns unter Laborbedingungen gezüchtet werden. Während diese “Mini-Hirne” bislang keine kognitiven Funktionen replizierten und „nur“ zur Erforschung der Hirnentwicklung und molekularer Krankheitsauslöser dienen sollen, haben US-Forscher nun in einigen nun optimierten Hirn-Organoiden neurale Netzwerk-Aktivität in Form…

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Australopithecus anamensis: Forscher verleihen „Lucys Ahnen“ ein Gesicht

Der 3,8 Millionen Jahre alte fossile Schädel eines Australopithecus anamensis (l.) und die dazugehörige Gesichtsrekonstruktion. Copyright: Dale Omori (Schädel) und Matt Crow (Rekonstruktion), Cleveland Museum of Natural History

Lesezeit: ca. 4 Minuten Leipzig (Deutschland) – Der Fund eines bemerkenswert vollständig erhaltenen 3,8 Millionen Jahre alten Schädels eines Australopithecus anamensis aus Woranso-Mille in Äthiopien erlaubt Anthropologen, die Gesichtsrekonstruktion eines unserer frühesten Vorfahren. Wie das Team um Yohannes Haile-Selassie vom Cleveland Museum of Natural History und Stephanie Melillo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie aktuell im Fachjournal „Nature“ (DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8)…

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Hirn-Evolution lief anders: Urzeit-Mini-Äffchen hatte schon komplexes Gehirn

Der erstaunlich gut erhaltene, 20 Millionen Jahre alte, fossile Schädel von Chilecebus carrascoensis. Copyright: AMNH/N. Wong and M. Ellison

Lesezeit: ca. 3 Minuten New York (USA) – Die Evolution des Gehirns anthropoider Primaten, zu denen sowohl Gruppen moderner wie auch ausgestorbener Affen, Menschenaffen und Menschen gehören, galt bislang als mit der Zeit einhergehender progressive Prozess hin zu immer größeren und komplexeren Strukturen. Die Analyse eines der ältesten bekannten vollständigen Primatenschädels legt nun eine sehr viel komplexere Evolutionsgeschichte unseres…

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