Auch Afrikaner besitzen Neandertaler-Gene

Symbolbild Copyright: adamneil (via Pixabay.com) / Pixabay License

Lesezeit: ca. 3 Minuten Princeton (USA) – Gingen Genetiker bislang davon aus, dass afrikanische Menschenpopulationen kaum bis keine Gene des Neandertalers besitzen, zeigt eine aktuelle Studie, dass der Neandertaler auch im Genom afrikanischen Populationen Spuren hinterlassen hat, obwohl diese sich eigentlich isoliert von Europa entwickelt haben. Der Grund für die erstaunliche Entdeckung war offenbar ein früher Rückwanderung auf den…

Weiterlesen… →

Neurologen entdecken einzigartige Hirnaktivität, die uns vielleicht menschlich macht

Archivbild: Ansicht eines Segments pyramidaler Zelldenriten (Illu.). Copyright: Dr. Kristen M. Harris (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 2.0

Lesezeit: ca. 3 Minuten Berlin (Deutschland) – Neurologen haben einzigartige elektrische Aktivität entdeckt, die in Zellen in den äußersten Schichten des menschlichen Gehirns erzeugt wird und diesem zusätzliche Rechenleistung verleihen könnte. Bislang wurde das Signal zudem nur beim Menschen beobachtet. Macht und dieses Signal menschlich? Wie das Team um Albert Gidon und Matthew Larkum von Institut für Biologie der…

Weiterlesen… →

Über 260 Wissenschaftler fordern Überprüfung der 5G-Technologie – Sogar NASA und NOAA warnen

Symbolbild: Mobilfunk. Copyright: stux (via Pixabay.com) Pixabay License

Lesezeit: ca. 6 Minuten Turku (Finnland) – „5G“ gilt als die Zauberformel für das datenschnelle Internet der Zukunft, soll es doch große Datenmenge fast gänzlich ohne Verzögerung übertragen. Zugleich mehren sich jedoch Bedenken gegen den Einsatz der Technologie und Befürchtungen vor gesundheitlichen Risiken. Zu diesen Kritikern gehören mittlerweile auch mehr als 260 Wissenschaftler, die so lange ein Moratorium der…

Weiterlesen… →

Wiege des Menschen stand auch im Ostallgäu: Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt

Blick auf das anhand von Teilfunden rekonstruierte Skelett eines Danuvius guggenmosi. Copyright/Quelle: Christoph Jäckle / uni-tuebingen.de

Lesezeit: ca. 4 Minuten Tübingen (Deutschland) – Der aufrechte Gang und die gemeinsamen Vorfahren des Menschen und der Menschenaffen haben sich möglicherweise nicht in Afrika, sondern in Europa entwickelt. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam anhand von neusten Funden in Süddeutschland und Ungarn anhand derer die Wissenschaftler eine bislang unbekannte Primatenart beschreiben, die vor fast zwölf Millionen Jahren…

Weiterlesen… →

Studie zur Homosexualität zeigt: Ein spezielles „Homo-Gen“ gibt es nicht

Symbolbild: „Der Kuss“ von Peter Behrens (1898). Copyright: Gemeinfrei

Lesezeit: ca. 3 Minuten Boston (USA) – Die bislang umfangreichste genetische Studie zur Frage, ob die sexuelle Orientierung eines Menschen genetisch beeinflusst oder gar bestimmt wird, kommt zu dem Schluss, dass es so etwas wie das oft zitierte spezielle „Homo-Gen“ nicht gibt. Wie die Mediziner und Genetiker Andrea Ganna vom Massachusetts General Hospital aktuell im Fachjournal „Science“ (DOI: 10.1126/science.aat7693)…

Weiterlesen… →

Mini-Gehirne im Labor zeigen Hirnaktivität wie Frühchen

Gehirn-Organoide in einer Petri-Schale im Labor. Copyright: UC San Diego Health Sciences

Lesezeit: ca. 3 Minuten San Diego (USA) – Bei sogenannten Gehirn-Organoiden handelt es sich um 3D-Zellmodelle, die zur Erforschung von Aspekten des menschlichen Gehirns unter Laborbedingungen gezüchtet werden. Während diese “Mini-Hirne” bislang keine kognitiven Funktionen replizierten und „nur“ zur Erforschung der Hirnentwicklung und molekularer Krankheitsauslöser dienen sollen, haben US-Forscher nun in einigen nun optimierten Hirn-Organoiden neurale Netzwerk-Aktivität in Form…

Weiterlesen… →

Australopithecus anamensis: Forscher verleihen „Lucys Ahnen“ ein Gesicht

Der 3,8 Millionen Jahre alte fossile Schädel eines Australopithecus anamensis (l.) und die dazugehörige Gesichtsrekonstruktion. Copyright: Dale Omori (Schädel) und Matt Crow (Rekonstruktion), Cleveland Museum of Natural History

Lesezeit: ca. 4 Minuten Leipzig (Deutschland) – Der Fund eines bemerkenswert vollständig erhaltenen 3,8 Millionen Jahre alten Schädels eines Australopithecus anamensis aus Woranso-Mille in Äthiopien erlaubt Anthropologen, die Gesichtsrekonstruktion eines unserer frühesten Vorfahren. Wie das Team um Yohannes Haile-Selassie vom Cleveland Museum of Natural History und Stephanie Melillo vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie aktuell im Fachjournal „Nature“ (DOI: 10.1038/s41586-019-1513-8)…

Weiterlesen… →

Hirn-Evolution lief anders: Urzeit-Mini-Äffchen hatte schon komplexes Gehirn

Der erstaunlich gut erhaltene, 20 Millionen Jahre alte, fossile Schädel von Chilecebus carrascoensis. Copyright: AMNH/N. Wong and M. Ellison

Lesezeit: ca. 2 Minuten New York (USA) – Die Evolution des Gehirns anthropoider Primaten, zu denen sowohl Gruppen moderner wie auch ausgestorbener Affen, Menschenaffen und Menschen gehören, galt bislang als mit der Zeit einhergehender progressive Prozess hin zu immer größeren und komplexeren Strukturen. Die Analyse eines der ältesten bekannten vollständigen Primatenschädels legt nun eine sehr viel komplexere Evolutionsgeschichte unseres…

Weiterlesen… →

Mediziner entdecken bislang unbekanntes Schmerz-Organ in unserer Haut

Symbolbild: Schmerz Copyright: MonikaP (via Pixabay.com) / Pixabay License

Lesezeit: ca. < 1 Minute Solna (Schweden) – Mediziner am schwedischen Karolinska Insitutet haben ein neues, bzw. bislang unerkanntes sensorisches Organ im menschlichen Körper entdeckt, das dabei behilflich ist, schmerzhafte mechanische Schäden, wie Stiche und Wunden zu registrieren. Wenn auch in der Regel als lästig bis unerträglich empfunden, und in Leid und gesellschaftlichen Kosten endend, so haben Schmerzen dennoch auch…

Weiterlesen… →

Chimären: Japan erlaubt erstmals Heranreifung von Mischwesen aus Mensch und Tier

Symbolbild: Mäuse-Embryo Copyright: University of Cambridge

Lesezeit: ca. 2 Minuten Tokyo (Japan) – Die japanische Regierung hat erstmals biologische Experimente erlaubt, in denen Mischwesen aus Mensch- und Tierzellen, sogenannte Chimären, bis kurz vor Geburt in tierischen Mutterkörpern heranwachsen dürfen. Ziel ist es, auf diese Weise Ersatzorgane für Menschen zu züchten. Die damit einhergehenden ethischen Bedenken sind erwartungsgemäß groß. Wie unter anderem das Wissenschaftsjournal „Nature“ aktuell…

Weiterlesen… →

Page 4 of 8