Christopher Mellon: UFO-Disclosure und Nationale Sicherheit – Sollte die US-Regierung offenlegen, was sie über UFOs weiß?

Symbolbild: UFOs über dem US-Kongress (Illu.) Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
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Symbolbild: UFOs über dem US-Kongress (Illu.) Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

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– Bei dem folgenden Text handelt es sich um eine vom Autor und Quelle ausdrücklich genehmigte deutschsprachige Übersetzung eines Originalartikels von Christopher Mellon durch grenzwissenschaft-aktuell.de (GreWi), der am 22.11.2023 unter dem Titel „Disclosure and National Security: Should the U.S. Government Reveal What It Knows About UAP?“ auf TheDebrief.com erschien. Die darin formulierten Meinungen und Ansichten sind die des Autors.

– Zugleich stellt der folgenden Artikel auch eine Variante jenes Vortrags Chris Mellon auf der Gründunsgveranstaltung der „SOL Foundation“ an der Stanford University (17.-18.11.2023) vortrug (…GreWi berichtete).

Stellen Sie sich vor, Sie wurden gerade zum Präsidenten der USA gewählt. Während einer Ihrer ersten klassifizierten Briefings erfahren Sie, dass das US-Militär fortgeschrittene außerirdische Technologie sichergestellt hat. Man teilt Ihnen mit, dass nur bescheidene Fortschritte bei der Entschlüsselung dieser Technologie gemacht wurden, man nicht wisse, woher sie stammt oder warum diese intelligent gesteuerten Maschinen hier sind. Was würden Sie in dieser Situation tun?

UFO-Disclosure und Nationale Sicherheit – Sollte die US-Regierung offenlegen, was sie über UFOs weiß?

von Christopher Mellon

Als Präsident ist Ihre oberste Priorität, das amerikanische Volk vor allen Bedrohungen, sowohl ausländischen als auch inländischen, zu schützen. Hunderte Millionen Menschen, darunter zig Millionen Kinder, setzen ihr Vertrauen in Sie. Werden Sie eine Pressekonferenz abhalten und verkünden, dass Außerirdische den Planeten Erde besuchen, wir aber nicht wissen, woher sie kommen, warum sie hier sind oder wie und ob wir uns vielleicht vor ihnen verteidigen können?

Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass einer der Politiker, für die ich im Laufe der Jahre gearbeitet habe, diese Gelegenheit so nutzen würde. Die plötzliche, unerwartete Bestätigung einer außerirdischen Präsenz auf der Erde würde nicht nur Millionen, sondern wahrscheinlich Milliarden von Menschen verunsichern und unweigerlich ängstigen. Und das zu welchem Zweck? Welche Chance hätte ein Präsident, sich mit anderen wichtigen Angelegenheiten auf seiner Agenda vorwärts zu bewegen, angesichts des tumultartigen Ergebnisses? Welche Gründe gibt es zu glauben, dass der Nettoeffekt für die Gesellschaft positiv und nicht negativ wäre?

Diese sind Fragen, die von denen, die die Veröffentlichung von Informationen zur Bestätigung einer außerirdischen Präsenz auf der Erde befürworten, angegangen werden müssen. Solche Informationen haben das Potenzial, eine echte Büchse der Pandora zu sein, und es ist daher wichtig, dies sorgfältig zu durchdenken, bevor man damit fortfährt.

Es ist zugleich aber auch eine drängende Angelegenheit, da verschiedene Ausschüsse und Mitglieder des Kongresses versuchen festzustellen, ob die US-Regierung unwiderlegbare Beweise für eine außerirdische Präsenz auf der Erde hat. Eine solche Enthüllung [Disclosure] wäre zweifellos die schockierendste, tiefgreifendste und transformierendste Entdeckung in der Geschichte der Menschheit. Trotz der Ernsthaftigkeit der Angelegenheit hat der Kongress jedoch ohne Anhörungen oder Studien zur Bewertung der Auswirkungen dieses potenziellen Knalls fortgesetzt. Es scheint, als ob unsere Gesetzgeber das Motto „Frag nicht, wenn du nicht auf die Antwort vorbereitet bist“ nicht beachten.

Seltsamerweise wird unter den Befürwortern der Offenlegung in der UFO/UAP-Gemeinschaft wenig über diese wichtige Frage diskutiert. Vielleicht gehen die Befürworter der Offenlegung einfach davon aus, dass Wahrheit und Transparenz immer besser sind.

Obwohl ich die Haltung grundsätzlich begrüße, ist die Angelegenheit für Regierungsbeamte, die die große Verantwortung der Regierung tragen, nicht so einfach. Daher möchte ich einige Gedanken aus der Sicht eines ehemaligen nationalen Sicherheitsbeamten anbieten, da nationale Sicherheitsbedenken zwangsläufig im Mittelpunkt dieser Diskussion stehen.

Die erste Frage, die sich stellt, lautet: „Wie können wir eine faire Bewertung der potenziellen Risiken und Vorteile der Offenlegung treffen, ohne Zugang zu allen Fakten zu haben?“

Angenommen, die US-Regierung hat vor Jahrzehnten außerirdische Technologie sichergestellt. In diesem Fall gab es zwangsläufig einige Fortschritte bei der Bewertung, hoffentlich auch einige Erkenntnisse über die Natur und Absicht ihrer Designer. Wie dem auch sei, bislang haben noch keine glaubwürdigen Personen, die behaupten, Zugang zu solchen Informationen zu haben, glaubwürdige und handfeste Details geliefert. Eine der wenigen Dinge, die wir mit Sicherheit sagen können, ist, dass, so sich Außerirdische nicht als engelsartige Wesen herausstellen (und anhand der Berichte unserer Militärs scheint das nicht der Fall zu sein), die Offenlegung zweifellos große Teile der Bevölkerung verängstigen, wenn nicht sogar terrorisieren würde.

Darüber hinaus gilt auch der Fall zu bedenken, was wäre, wenn die Offenlegung zu einer Veränderung im Verhalten einer außerirdischen Zivilisation selbst führen würde, da diese keinen Anreiz mehr hätte, sich zu verbergen oder heimlich zu agieren? Wie hoch ist also das Risikopotenzial, dass diese Offenlegung einige Regierungen dazu veranlassen könnte, überzureagieren und ängstliche und aggressive Interaktionen auszulösen? Sollten diese Risiken erheblich sein, stellt sich doch die Frage, ob es dann noch Sinn machen würde, solche disruptiven Informationen zu veröffentlichen?

Christopher Mellon war 20 Jahre lang in den US-Geheimdiensten tätig und diente unter anderem als Minderheitsdirektor des Senate Intelligence Committee (Minority Staff Director of the Senate Intelligence Committee) und als Ministerialdirektor für Verteidigung und Geheimdienste (Deputy Assistant Secretary of Defense for Intelligence). Im US-Senat war er als Berater des damaligen Senators William S. Cohen (R-ME) u. a. 1986 für Gesetzentwürfe für das “Special Operations Command“ mitverantwortlich.
Mellon lehrte an der Gerogetown University, schrieb zahlreiche Fachartikel zur Öffentlichkeitspolitik und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die „National Reconnaissance Office Gold Medal“, die „DIA Director’s Medal“ und den “Secretary of Defense Public Service Award“. Zudem diente er als Vorsitzender des Wissenschaftskommitees am Carnegie Museum of Natural History.
Christopher Mellon erhielt seinen B.A. am Colby College und seinen M.A. an der Yale University. Seit seinem Ruhestand aus dem Bundesdienst ist Mellon als privater Anlageninvestor in Biotech und Informations-Technologie-Start-Ups. Er ist u. a. durch TV-Auftritte in der TV-Serie „Unidentified“ (History Channel) und dem Kinofilm „The Phenomenon“ bekannt.
Webseite: www.christophermellon.net

Als ich mich erstmals öffentlich mit dem UAP-Thema beschäftigte, war die angebliche Bergung außerirdischer Technologie noch kein Thema. Mein unmittelbares Ziel bestand darin, politische Entscheidungsträger auf ein gefährliches Versagen der Geheimdienste aufmerksam zu machen, nämlich auf die Tatsache, dass es ernsthafte und wiederkehrende Vorfälle des Eindringens in den eingeschränkten Luftraum des US-Verteidigungsministeriums (Deptartment of Defense, DoD) durch seltsame, nicht identifizierte Flugzeuge gab. Es war schockierend zu erfahren, dass unser hochgelobtes, mehrere Milliarden Dollar teures Geheimdienstsystem durch die nicht greifbare Stigmatisierung dieser Ereignisse ebenso gelähmt war wie durch elektromagnetische Kriegsführungswaffen und so die ganze Nation ebenso gefährdete wie US-Personal. Diese Situation erinnerte mich sowohl an Pearl Harbor, wo wichtige Warninformationen nicht an die Oberbefehlshaber weitergeleitet wurden, als auch an den 11. September, als Geheimdienste wichtige Informationen nicht teilten, die das Leben Tausender unschuldiger Zivilisten hätten retten können. Nachdem ich selbst den Angriff auf das Pentagon überlebt hatte, war dies keine rein theoretische Überlegung.

Zugegeben, ich hoffte auch, genügend Druck vom Kongress auszuüben, um das DoD und die Gemeinschaft der Geheimdienste zu zwingen, ihre gewaltigen Fähigkeiten auf die UAP-Studie anzuwenden. Da ich unsere technischen Aufklärungssysteme gut kannte, war ich von der Aussicht begeistert, was wir lernen könnten, wenn diese teils atemberaubenden Fähigkeiten auf das Rätsel der UAP angewendet würden. Es war also auch die Gelegenheit, dieses faszinierende und tiefgründige Mysterium vielleicht zu lösen.

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Zu dieser Zeit war das Thema Außerirdische zwar bereits vorhanden, blieb jedoch aus gutem Grund unausgesprochen. Wenn wir uns dem Kongress mit einem expliziten Fokus auf Außerirdische genähert hätten, wären wir schnell aufgefordert worden, wieder zu gehen. Viele Gesetzgeber waren privat neugierig auf UFOs/UAP, aber wir mussten uns auf den nationalen Sicherheitsaspekt konzentrieren, um eine politisch vertretbare Rechtfertigung für die Auseinandersetzung mit dem UAP-Thema zu bieten. Mit der Zeit und neuen Informationen erweiterte sich das Interesse des Kongresses jedoch, einschließlich glaubwürdiger Anschuldigungen der Bergung außerirdischer Materialien.

Ich gestehe, dass ich teilweise für diese Änderung der Betonung verantwortlich war, weil ich den Physiker Eric Davis im Oktober 2019 an den Capitol Hill brachte, um sich mit Mitarbeitern des Aufsichtsausschusses zu treffen. Dies war meines Wissens das erste Mal, dass ein Aufsichtsausschuss des Kongresses mit glaubwürdigen Informationen zu angeblich geborgener nichtmenschlicher Technologie von einer Person mit Kenntnissen über solche Operationen versorgt wurde. Später spielte ich eine Rolle dabei, andere Zeugen vorzustellen, darunter auch der UFO-Whistleblower David Grusch. Dabei musste ich mich mit derselben einfachen, aber entscheidenden Frage auseinandersetzen, die alle im Bereich der nationalen Sicherheit leitenden Personen bewegt: „Was ist im besten Interesse der Nation?“

Schließlich begannen Mitglieder des Kongresses zu erkennen, dass die angebliche Bergung außerirdischer Materialien ein ernsthaftes Problem war. Folglich erließen sie eine Bestimmung, die das „All Domain Anomaly Resolution Office“ (AARO, Anm. GreWi: Die US-UFO-Untersuchungsbehörde), das sowohl dem stellvertretenden Verteidigungsminister als auch dem stellvertretenden Direktor der Nationalen Geheimdienste Bericht erstattet, verpflichtete, diese sensationelle Behauptung zu untersuchen. Der Kongress tat dies verständlicherweise, ohne im Voraus zu entscheiden, ob die Ergebnisse des Berichts öffentlich gemacht werden sollen. Obwohl es wahr ist, dass einige Schlüsselmitglieder des Kongresses, wie Senator Kirsten Gillibrand (D-NY) und Rep. Tim Burchett (R-TN), Unterstützung für die Veröffentlichung der Fakten bekundet haben, ganz gleich, was auch immer diese Fakten auch aufzeigen mögen.

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Es ist jedoch nicht klar, wie viele ihrer Kollegen zustimmen. Es ist auch vorstellbar, dass sich ihre Ansichten ändern könnten, wenn sie mit beunruhigenden Enthüllungen konfrontiert würden, falls sich solche Anschuldigungen als wahr herausstellen sollten. Zum Beispiel hat Senator Gillibrand selbst junge Kinder, und es ist vorstellbar, dass sie, wenn ausreichend alarmierende Informationen auftauchen, ihre bewundernswerte Absicht, so viele Informationen wie möglich mit der Öffentlichkeit zu teilen, überdenken könnte.

An diesem Punkt scheint es bereits klar zu sein, dass AARO berichten wird, dass es keine glaubwürdigen Beweise dafür gefunden hat, dass die US-Regierung geborgene Alien-Technologie Rückentwickelt hat oder von außerirdischer Aktivität weiß. Ich denke jedoch nicht, dass diese Feststellung von AARO Schlüsselmitglieder des Kongresses oder die Öffentlichkeit zufriedenstellen wird. Dies ist vollkommen verständlich, denn die Aufforderung an AARO, diese Angelegenheit zu untersuchen, ist in etwa vergleichbar mit der Aufforderung an die Geheimdienstgemeinschaft, die Iran-Contra-Affäre zu untersuchen.

Das Logo der AARO. Quelle: AARO/Kirkpatrick

Das Logo der AARO.
Quelle: AARO/Kirkpatrick

AARO hat einen klaren Interessenkonflikt, da es diese brisanten Informationen schützen muss, wenn es dazu aufgefordert wird. Alternativ könnte AARO auch der Zugang zu den Informationen verweigert werden. Der einzige Weg für den Kongress, sich der Wahrheit zu versichern, besteht darin, mit seiner eigenen Untersuchung fortzufahren, wie dies von Mitgliedern beider Parteien im Repräsentantenhaus befürwortet wird.

In diesem Zusammenhang möchte ich die wiederkehrende Behauptung herausfordern, dass die UAP-Frage hauptsächlich für Wissenschaftler, nicht jedoch für Politiker oder Regierungsbeamte von Belang ist. Obwohl UAP ernsthafte Aufmerksamkeit von der wissenschaftlichen Gemeinschaft verdient, wie es die NASA kürzlich selbst anerkannte, sind nationale Sicherheitsüberlegungen zwangsläufig vorrangig.

Ich sage das auch deshalb, weil wir es (zumindest nicht ausschließlich) nur mit entfernten Signalen aus dem Weltraum oder einer immateriellen interdimensionalen Intelligenz zu tun haben könnten, die darauf abzielt, subtilen Einfluss auf menschliche Angelegenheiten zu nehmen. So etwas wäre durchaus vorstellbar und eine faszinierende Annahme. Die gegenwärtigen Erkenntnisse, die von den USA gesammelt wurden, deuten jedoch darauf hin, dass unsere Armee auf intelligente, gesteuerte, feste Objekte stößt, die fast täglich in eigentlich eingeschränkten und kontrollierte Militärlufträume eindringen, manchmal sogar in Formation fliegen. Viele dieser Objekte senden Strahlung im Bereich von 1-3 und 8-12 Gigahertz aus. Mehrere glaubwürdige Berichte deuten darauf hin, dass UAP Teile unserer nuklearen Abschreckung funktionsunfähig gemacht hat; in anderen Fällen stören sie Radare von Kampfflugzeugen. Es gibt auch mehrere Fälle von Beinahe-Kollisionen in der Luft und Fälle mit schweren Verletzungen von Militär- und Zivilpersonal. So sehr wir also auch zivile wissenschaftliche Untersuchungen benötigen und wir uns diese wünschen, so wenig kann sich aber auch die Regierung der UAP-Frage entziehen.

Auch hat die Regierung nicht den Luxus, sich auf makellose wissenschaftliche Informationen zu beschränken. Hierin unterscheide ich mich von Dr. Sean Kirkpatrick, dem derzeitigen Direktor von AARO, der behauptet, es gebe keine „glaubwürdigen“ Beweise für UAP, die Fähigkeiten zeigen oder Dinge tun, die unserem Verständnis von Wissenschaft widersprechen. Meiner Meinung nach sind die Piloten, Radaroperateure und Techniker der USS Nimitz (CVN-68), die während Übungen vor der kalifornischen Küste im Jahr 2004 ein anomales Objekt entdeckten, durchaus glaubwürdig. Die Geheimdienstgemeinschaft bevorzugt möglichst strenge wissenschaftliche Informationen. Dennoch wäre es untragbar, wenn nicht sogar selbstmörderisch, wenn sich die Geheimdienst- oder Strafverfolgungsgemeinschaften ausschließlich auf makellose, wissenschaftlich wiederholbare Sensorinformationen beschränken würden. In Situationen, in denen es um die Absichten ausländischer und potenziell feindlicher Führer oder die genauen Fähigkeiten feindlicher Militärkräfte geht, haben wir selten den Luxus, derartige Sensordaten zur Verfügung zu haben. Daher gibt die Geheimdienstgemeinschaft in solchen Situationen ihr Bestes, einschließlich der Abhängigkeit von menschlichen Geheimdienstberichten.

Daher sollte die Geheimdienstgemeinschaft nach ihren eigenen Maßstäben die Berichte der Nimitz-Piloten und Radarbediener als hoch glaubwürdige Beweise für intelligent gesteuerte Geräte betrachten, die Dinge tun, die wir nicht nachahmen können und einfach nicht verstehen. Zum Beispiel beschleunigte das sog. „Tic Tac“-UAP, dem sie begegneten, auf Überschallgeschwindigkeiten, ohne einen Überschallknall zu erzeugen; es überwand G-Kräfte, die alles zerstören würden, was von Menschen gebaut wurde, und es gab keine Anzeichen für das elektrisch geladene Plasma, das wir normalerweise bei von Menschen gebauten Flugzeugen sehen würden, die sich mit solchen Hyperschallgeschwindigkeiten bewegen würden. Ich bin mir der inhärenten Einschränkungen menschlicher Berichte bewusst. Dennoch sehe ich auch keinen Grund, die normalen Regeln und Standards zu ändern, auf die sich die Geheimdienstgemeinschaft in Fällen stützt, die die Bewertung von UAP betreffen.

Ich stelle diese Fragen, um daran zu erinnern, dass die vorrangige Frage zu UAP, sowohl für Regierungspolitiker als auch für die Öffentlichkeit, zweifellos sein jene wird, ob UAP eine existenzielle Bedrohung darstellen.

Es freut mich, Untersuchungen zu UAP-Signaturen, Antriebssystemen, Metamaterialien und den Auswirkungen von UAP auf Menschen zu unterstützen, aber die nationale Sicherheit wird im Gegensatz zur Wissenschaft im Vordergrund der Überlegungen von Regierungsbeamten stehen, die die potenziellen Kosten und Nutzen der Offenlegung bewerten. Kurz gesagt, wir können die Frage der nationalen Sicherheit nicht umgehen, wenn wir für die Offenlegung argumentieren; wir müssen sie direkt angehen.

Zugegebenermaßen hat sich wahrscheinlich noch nie etwas so ontologisch Schockierendes wie die Offenlegung von UAP ereignet, zumindest nicht in der Neuzeit. Es gibt jedoch immer noch einige interessante historische Präzedenzfälle, die wir untersuchen können.

Betrachten Sie das Sputnik-Problem, das 1957 aufkam. Sputnik war lediglich ein kleiner Satellit, der Ortungssignale aussendete, kein Waffensystem. Doch die Tatsache, dass Amerika im Weltraum- und Raketenbereich hinter der Sowjetunion zurücklag, wurde sofort zu einer großen politischen Frage, ähnlich dem Aufsehen über den jüngsten Vorfall mit dem chinesischen Spionageballon. Es dauerte nicht lange, bis der Kongress und das Weiße Haus reagierten, und das Wettrennen im Weltraum begann. Glücklicherweise entwickelte sich aus diesem militärischen Wettbewerb mit der Sowjetunion schließlich eine gemeinsame Weltraumforschungsbemühung, an der die Russen und viele andere Nationen beteiligt waren. So wurden aus einem anfänglichen Schrecken und Besorgnis, die eine nationale Sicherheitsfrage darstellte, letztendlich bedeutende wissenschaftliche und technologische Durchbrüche und lobenswerte internationale Zusammenarbeit. Ich würde gerne glauben, dass die UAP-Frage diesem Weg von der nationalen Sicherheit zur Wissenschaft folgen kann.

Zugegebenermaßen sind andere Beispiele tragisch. Wenn wir den ersten Kontakt zwischen technologisch fortschrittlicheren Zivilisationen und indigenen Völkern betrachten, hatten die Folgen oft katastrophale Auswirkungen auf die weniger technologisch Entwickelten Kulturen. Dies lag zum Teil an der Ausbreitung tödlicher Krankheiten, gegen die indigene Völker keine Immunität hatten. Aber es war viel mehr als das; der Kontakt erwies sich oft als psychologisch und kulturell verheerend, da die Führung und die verehrten religiösen und kulturellen Überzeugungen vieler indigener Gruppen ausgelöscht wurden, ohne durch eine lebensfähige Alternative ersetzt zu werden. Wir alle brauchen psychologische und kulturelle Landkarten, um die Realität zu navigieren. Für viele indigene Menschen wurden diese Karten zerstört, aber nicht ersetzt. Das hinterließ eine verheerende psychologische und spirituelle Leere, mit der Millionen von Menschen immer noch konfrontiert sind, während sie versuchen, westliche säkulare Ansichten mit ihren traditionellen Überzeugungen in Einklang zu bringen.

Beachten Sie den Unterschied zwischen diesen beiden Fällen. Im Fall von Sputnik haben wir eine Kenntnis von einer potenziellen Bedrohung; im zweiten Fall haben wir eine tatsächliche Invasion und Besetzung. Eine entscheidende Frage, die wir uns selbst stellen müssen (wieder eine nationale Sicherheitsfrage), ist, ob die Offenlegung Feindseligkeiten provozieren könnte. Das scheint höchst unwahrscheinlich zu sein; daher ist, obwohl der Fall Sputnik bei weitem weniger schockierend und provokativ ist als es die Offenlegung wäre, dieses Beispiel vielleicht ein angemesseneres Modell als die tragischen Fälle der europäischen Kontakte mit vorindustriellen indigenen Gesellschaften.

Ich glaube, dass ein gestaffelter Prozess der Offenlegung eine Krisenatmosphäre verhindern würde, während er neue Investitionen in Technologie, wissenschaftliche Forschung und eine Vielzahl von internationalen Treffen und Initiativen anregt. Die Verarbeitung dieser beunruhigenden Informationen würde sicherlich Zeit in Anspruch nehmen, aber Gefahr und die Furcht vor dem Unbekannten sind schon immer inherent in der menschlichen Verfassung gewesen, und die Menschen würden sich, wie immer, anpassen. Zum Beispiel machen sich nur wenige Amerikaner Sorgen darüber, dass sie in Städten leben, die von chinesischen und russischen thermonuklearen Waffen anvisiert werden. Ähnlich würden die Menschen, selbst wenn sich herausstellen sollte, dass einige UAP außerirdisch sind, wohl auch am nächsten Tag wieder aufstehen, ihre morgendlichen Rituale durchführen und zur Schule oder Arbeit gehen.

Obwohl es eine weitaus beunruhigendere Provokation als Sputnik wäre, glaube ich, dass der unvermeidliche ontologische Schock letztendlich äußerst förderlich wäre, immense Kreativität, Investitionen und Forschung zu stimulieren. Und am wichtigsten könnte er eine tiefgreifende, positive und dringend benötigte Auswirkung auf die Menschheit und die internationalen Beziehungen haben.

Früher in diesem Jahr schrieb ich einen Artikel für Politico mit dem Titel „Wenn die US-Regierung UFO-Absturzmaterialien hat, ist es Zeit, sie zu enthüllen.“ (If the US Government has UFO Crash Materials It is Time to Reveal Them) In dem Artikel habe ich mehrere Punkte gemacht, darunter:

  • Demokratie erfordert Transparenz.
  • Dem amerikanischen Volk gehören alle Materialien, die von unserer Regierung geborgen wurden.
  • Die Öffentlichkeit kann mit einer Offenlegung umgehen.
  • Die Regierung kann die Wahrheit nicht für immer unterdrücken, daher ist es besser, ihr zuvorzukommen.
  • Geheimhaltung behindert die Wissenschaft.
  • Es gibt keine Anzeichen einer unmittelbaren Bedrohung.
  • Wenn eine Bedrohung besteht, müssen wir es wissen, um uns vorzubereiten.

Schließlich argumentierte ich, dass die Offenlegung internationale Spannungen verändern könnte, indem sie dringend benötigte internationale Zusammenarbeit katalysiert. Ich möchte diesen letzten Punkt näher erläutern, da er sowohl der wichtigste als auch der am wenigsten offensichtliche ist.

Meiner Ansicht nach befinden wir uns sowohl national als auch international gegenwärtig auf einer äußerst gefährlichen Bahn, die dringendes Eingreifen erfordert. Die Disclosure würde zweifellos die Bahn unserer Spezies verändern, aber fast sicherlich zum Besseren.

Es ist offensichtlich, dass unsere Nation, unsere Spezies und die Umwelt ernsthaft und zunehmend gefährdet sind. Wenn dies nur meine Ansicht wäre, könnte man es leicht abtun, aber leider ist das nicht der Fall. Ich habe hier weder die Zeit, um alle meine Bedenken aufzulisten, noch die Möglichkeiten, wie unsere Gesellschaft gegenwärtig ihren eigenen Untergang durch perverse Anreize finanziert, die sich über viele Jahrzehnte entwickelt haben; noch ist hier genügend Platz, um den wachsenden Gefahren gerecht zu werden, denen wir im Ausland gegenüberstehen. Daher werde ich stattdessen versuchen, ein konkretes Beispiel zu bringen, um die Sache aus der Perspektive zweier renommierten politischer Analysten zu betrachten.

Ray Dalio ist der geniale Milliardär, der den weltweit größten Hedgefonds gründete. Yuval Hariri ist ein beeindruckender, in Cambridge ausgebildeter Historiker und Autor. Ihre Perspektiven sind so unterschiedlich wie ihre Berufe, aber ihre Analysen sind ergänzend und ebenso ernüchternd.

Die Ansichten von Herrn Dalio sind für uns durch sein faszinierendes Buch Principles for Dealing with the Changing World Order: Why Nations Suceed or Fail“ (dt: „Weltordnung im Wandel: Vom Aufsteig und Fall von Nationen“) zugänglich. Sein Argument, unterstützt von zahlreichen Grafiken und Datenbergen, besagt, dass die Entwicklung menschlicher Gesellschaften in erkennbaren Zyklen verläuft. Es scheint, als hätte er von diesem Verständnis erheblich profitiert. Kurz gesagt, wenn eine Nation oder Zivilisation verschuldet und überdehnt wird, wohlhabend, aber selbstzufrieden, mit massiven Disparitäten im Wohlstand, entstehen gefährliche innere Risse und Bürgerunruhen.

Heute ist die USA tiefer verschuldet als zu jeder anderen Phase seit dem Zweiten Weltkrieg, und die Verschuldung wächst rasant, während die Zinsen steigen und die Rückzahlung dieses Bergs von Schulden erheblich erschwert wird. Wenn die Zinsen für Schulden produktive Investitionen verdrängen, leidet die Wirtschaft. Letztendlich treten wirtschaftliche Schwierigkeiten und Streitigkeiten darüber auf, wie der Schmerz der Defizitreduktion geteilt werden soll, was zu Polarisierung und Instabilität führt.

Wenn diese Instabilität und wirtschaftliche Stagnation gleichzeitig mit Herausforderungen von einer aufstrebenden ausländischen Macht einhergehen, wie es heute bei China der Fall ist, zeigt die Geschichte, dass Krieg und Katastrophen für die abnehmende Macht in der Regel folgen. Bedauerlicherweise ist eine militärische Konfrontation zwischen den USA und China ein reales und wachsendes Risiko, insbesondere im Südchinesischen Meer und Taiwan. Gefährliche Begegnungen zwischen US-amerikanischen und verbündeten Nationen sowie chinesischen Streitkräften häufen sich in beunruhigendem Maße. In der Zwischenzeit bewegt sich Präsident Xi China in Richtung Nordkorea, einem Staat, in dem ein ehrgeiziger und intoleranter Diktator mit beinahe göttlichem Status seine Ansichten auf allen Ebenen der Gesellschaft, von Klassen- bis in die Vorstandszimmer, durchsetzt. Eine fanatisch nationalistische Version von Nordkorea mit 1,5 Milliarden Menschen, ausgestattet mit KI-Sicherheitssystemen, die Orwellische Überwachungsfähigkeiten steuern, ist eine beunruhigende Aussicht.

Aus all diesen Gründen teile ich die Bedenken von Herrn Dalio hinsichtlich der Aussicht auf tektonische und möglicherweise katastrophale Veränderungen in den unmittelbar bevorstehenden Jahren. Wie Dalio sagt:
„Die zuverlässigsten Anzeichen für eine Eskalation zu einem Bürgerkrieg sind 1) das Missachten von Regeln; 2) emotionale Angriffe beider Seiten; 3) das Vergießen von Blut.“

Es ist nicht schwer zu erkennen, wie relevant diese Faktoren sind, wenn man die Unruhen und Demonstrationen der letzten Jahre, den Angriff auf das Kapitol unserer Nation und den unglaublichen parteiischen Hass betrachtet, der unser Land im Griff hat und es unmöglich macht, dringend benötigte Gesetzgebung zu verabschieden. Meines Wissens hat die USA noch nie zuvor versäumt, zu einer Zeit, in der die US-Militärs unter Beschuss stehen und bereits bis an ihre Grenzen angespannt sind, ein Verteidigungsgesetz zu verabschieden.

Diese wachsende Krise der Legitimität der Regierung ist giftig und wird nur schlimmer; in der Zwischenzeit sind keine Anstrengungen in Sicht, die massiven fiskalischen Ungleichgewichte zu korrigieren, die die Zukunft unserer Kinder untergraben.

Dalio bemerkt auch, dass Veränderungen in der Regel schnell, verheerend und unerwartet eintreten. Dieser konservative Geschäftsmann sieht ein schockierendes 30-prozentiges Risiko für einen Bürgerkrieg in Amerika mit dem, was er als den „nächsten großen Risikopunkt“ um die Zeit der nächsten Präsidentschaftswahl bezeichnet.

Dr. Harrari bietet hingegen eine sehr unterschiedliche Perspektive, die sich hauptsächlich auf die globalen existenziellen Herausforderungen konzentriert, denen unsere Spezies gegenübersteht. Er sagt:
„Jedes dieser Probleme – nuklearer Krieg, ökologischer Zusammenbruch und technologische Störung – reicht aus, um die Zukunft der menschlichen Zivilisation zu bedrohen. Aber zusammengefasst stellen sie eine beispiellose existenzielle Krise dar, insbesondere weil sie dazu neigen, sich gegenseitig zu verstärken und zu verschärfen.“

Harrari fügt an später Stelle hinzu:
„Wenn die Menschen trotz dieser gemeinsamen Bedrohungen wählen, ihre speziellen nationalen Loyalitäten über alles andere zu stellen, könnten die Ergebnisse weitaus schlimmer sein als 1914 oder 1939.“

Glücklicherweise gibt es eine potenzielle Lösung. Wie Dr. Harari weiter feststellt:
„Ein gemeinsamer Feind ist der beste Katalysator für die Schaffung einer kommenden Identität…“

Angenommen, eine gemeinsame Bedrohung ist das beste Rezept, um eine dringend benötigte gemeinsame Bindung zu erreichen. Was könnte hilfreicher oder im Einklang mit unserem langfristigen Wohlstand und Überleben sein als die Erkenntnis, dass eine oder mehrere fortgeschrittene Zivilisationen unseren Planeten besuchen? Es wäre sicherlich ein Schock, und viele wären anfangs ängstlich oder sogar terrorisiert – ob aus gutem Grund oder nicht -, aber diese Angst würde schnell nachlassen, wenn sich wenig in der UAP-Aktivität ändern würde. Unabhängig davon benötigen wir einen Ruck, um internationale Perspektiven neu zu gestalten, um Fragen wie KI, die globale Erwärmung und Massenvernichtungswaffen effektiv zu bewältigen.

So, wie die NASA vor kurzem die Fähigkeit demonstriert hat, die Bahn eines Asteroiden zu verändern, falls wir einen erkennen, der auf Kollisionskurs mit der Erde ist, brauchen wir einen kraftvollen ontologischen Schock, um die Zusammenarbeit zu fördern, die erforderlich ist, um diese gemeinsamen globalen Bedrohungen zu bewältigen. Deshalb unterstütze ich neben demokratischen Prinzipien die Transparenz in Bezug auf UAP und glaube, dass unsere Nation und Spezies enorm von dem Wissen profitieren würden, dass wir nicht allein sind.

Und für den Fall, dass tatsächlich eine Bedrohung besteht, sind wir nicht besser dran, es zu wissen, damit wir angemessene Maßnahmen ergreifen können? Wann war Unwissenheit jemals eine gute Strategie für nationale Sicherheit?

Abschließend möchte ich einen dritten Akteur zitieren, der sich deutlich von Herrn Dalio oder Dr. Harriri unterscheidet: ein ehemaliger US-Präsident, der eine außergewöhnliche persönliche Sichtung von UAP hatte. Ob Ronald Reagan visionär war oder aus dem Wissen um geheime Regierungsinformationen sprach, bleibt abzuwarten, aber seine Aussage vor der UN-Generalversammlung im Jahr 1987 ist äußerst passend:

„In unserer Besessenheit der Feindseligkeiten des Augenblicks vergessen wir oft, wie viel alle Mitglieder der Menschheit vereint. Vielleicht brauchen wir eine äußere, universelle Bedrohung, um uns diese gemeinsame Bindung erkennen zu lassen. Ich denke gelegentlich darüber nach, wie schnell unsere weltweiten Unterschiede verschwinden würden, wenn wir mit einer außerirdischen Bedrohung von außerhalb dieser Welt konfrontiert wären. Und dennoch frage ich: Ist nicht bereits eine fremde Macht unter uns? (Anm. GreWi: Reagan spielte damals mit der Gleichbedeutung des englischen Begriffs „Alien/alien“ zum einen im Sinne von „Außerirdischen“ und „fremd“…) Was könnte mehr im Widerspruch zu den universellen Bestrebungen unserer Völker stehen als Krieg und die Bedrohung des Krieges?“

Aus all diesen Gründen hoffe ich, dass unsere gewählten Amtsträger die Wahrheit darüber suchen und offenlegen werden, was unsere Regierung über UFOs/UAP weiß. Wir benötigen und verdienen die Wahrheit, wie beunruhigend sie auch sein mag, und je eher wir davon erfahren, desto besser.

Christopher Mellon war 20 Jahre lang in den US-Geheimdiensten tätig und diente unter anderem als Minderheitsdirektor des Senate Intelligence Committee (Minority Staff Director of the Senate Intelligence Committee) und als Ministerialdirektor für Verteidigung und Geheimdienste (Deputy Assistant Secretary of Defense for Intelligence). Im US-Senat war er als Berater des damaligen Senators William S. Cohen (R-ME) u. a. 1986 für Gesetzentwürfe für das “Special Operations Command“ mitverantwortlich.
Mellon lehrte an der Gerogetown University, schrieb zahlreiche Fachartikel zur Öffentlichkeitspolitik und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter die „National Reconnaissance Office Gold Medal“, die „DIA Director’s Medal“ und den “Secretary of Defense Public Service Award“. Zudem diente er als Vorsitzender des Wissenschaftskommitees am Carnegie Museum of Natural History.
Christopher Mellon erhielt seinen B.A. am Colby College und seinen M.A. an der Yale University. Seit seinem Ruhestand aus dem Bundesdienst ist Mellon als privater Anlageninvestor in Biotech und Informations-Technologie-Start-Ups. Er ist u. a. durch TV-Auftritte in der TV-Serie „Unidentified“ (History Channel) und dem Kinofilm „The Phenomenon“ bekannt.
Webseite: www.christophermellon.net

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