Ehem. NOAA-Direktor, Konteradmiral Tim Gallaudet: „Wir werden von nicht-menschlichen Intelligenzen besucht, verstehen aber weder ihre Technologien noch ihre Absichten“

Der ehem. Konteradmiral der US Navy Tim Gallaudet. Copyright: US Navy / Public Domain
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Der ehem. Konteradmiral der US Navy Tim Gallaudet. Copyright: US Navy / Public Domain

Der ehem. Konteradmiral der US Navy Tim Gallaudet.
Copyright: US Navy / Public Domain

Washington (USA) – Als US-Konteradmiral (a.D.) blickt Tim Gallaudet nicht nur auf eine beeindruckende militärische Karriere zurück, er war auch unter Trump der Direktor der angesehenen US-Ozean- und Atmosphärenbehörde NOAA. Schon länger engagiert sich Gallaudet auch für eine gesteuerte Offenlegung des UFO-Wissens der USA und hat nicht zuletzt die Aussagen des Ufo-Whistleblowers David Grusch und dessen Glaubwürdigkeit bestätigt. In einem aktuellen Interview beschreibt Gallaudet UFOs nicht nur als „Story des Jahrhunderts“ und zeigt sich von der Realität außerirdischer Besucher auf der Erde überzeugt.

Im Interview mit dem Investigativjournalisten Ross Coulthart für den US-Nachrichtensender „News Nation“ startet Gallaudet mit beeindruckenden Erklärungen:

„Wir werden von nicht-menschlichen Intelligenzen besucht, mit Technologien, die wir ebenso wenig verstehen, wie deren Absichten.“

– Lesen Sie hier Tim Gallaudets offizielle Biografie auf der Webseite der US Navy.

In internen E-Mails sei er als Navy-Chefwissenschaftler über die UFO-Sichtungen vor der US-Ostküste 2015 unterrichtet, wie sie unter anderem durch das sogenannte „Go Fast“-Video bekannt wurden (…GreWi berichtete), das sogar auch der internen E-Mail beigefügt war. Später, so berichtet Gallaudet weiter, sei diese Mail inklusive Video von offizieller Seite wieder zurückgezogen worden.

„Ich habe damals erfahren, dass es auch zu Beinahe-Zusammenstößen gekommen war. Das war und ist also eine Frage der Flugsicherheit und ich konnte nicht glauben – auch wenn ich verstanden habe warum – dass die Navy nichts dagegen unternahm.“

Konkret spricht Gallaudet wortwörtlich von einem Cover-Up, also von einer Vertuschung von UFO-Geheimnissen durch die US-Regierungen.

„Diese Technologie, die wir da geborgen haben, könnte uns Vorteile in militärischen Konflikten verschaffen. Das ist also zunächst ein wirklich guter Grund, diese Technologien selbst nicht offenzulegen. Es sollte also nicht darum gehen, dass wir nun all unser Wissen über die geborgenen Objekte und Technologien preisgeben. Dennoch denke ich, dass es an der Zeit ist, die Tatsache einzugestehen, dass wir in Kontakt mit nicht-menschlichen Intelligenzen stehen. Diese Sache sollte man der Öffentlichkeit sagen.“

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Auf die Frage, wie es denn sein könne, dass er als ehemalige Navy-Admiral von geborgener nicht-menschlicher Technologie als einer Tatsache spreche, während Teile der US-Regierung noch immer erklären, dass sie noch nie glaubhafte Beweise dafür zu Gesicht bekommen hätten, erklärte Gallaudet:

„Was wir derzeit vor uns haben, sind langjährige klassifizierte Spezialprogramme jenseits der Aufsicht des US-Kongresses und auf der anderen Seite die offizielle Politik. Das wird sich so nicht wirklich ändern.“

Mit seinen Aussagen stellt sich auch Gallaudet hinter den demokratischen Mehrheitsführer im US-Senat Chuck Schumer, der sich gemeinsam mit seinem republikanischen Kollegen Mike Rounds enttäuscht und bestürzt über die stark eingeschränkte Version seines Entwurfs eines „UFO-Enthüllungsgesetzes“ (UAP Disclosure Act) im Rahmen des Gesetzestextes zum US-Verteidigungshaushalt für 2024 (NDAA’24) zeigte (…GreWi berichtete). Auch Gallaudet fordert eine kontrollierte Offenlegung der UFO-Geheimnisse der USA.

…Lesen Sie auch Tim Gallaudets Essay zu seiner Forderung, dass UFOs im Sinne von Wissenschaft und Regierungstransparenz zum Mainstream werden sollten, in deutscher Übersetzung exklusiv auf Grenzwissenschaft-Aktuell.de

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Recherchequelle: NewsNation

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