Harvard-Studie zu Kryptoterrestriern: Führt die Erforschung von UFOs zur Entdeckung nicht-menschlicher Intelligenzen auf der Erde?

Symbolbild (Illu.). Copyright: kirillslov (via Pixabay.com) / Pixabay License
Lesezeit: ca. 2 Minuten
Symbolbild (Illu.).Copyright: kirillslov (via Pixabay.com) / Pixabay License

Symbolbild (Illu.).
Copyright: kirillslov (via Pixabay.com) / Pixabay License

Cambridge (USA) – Im Zuge der zunehmenden akademischen Akzeptanz der Bedeutung einer ernsthaften Erforschung von unidentifizierten Flugobjekten und Phänomenen (UFOs/UAP) werden zunehmend auch die möglichen Konsequenzen der Entdeckungen dieser Forschung diskutiert. Eine aktuelle Untersuchung von Havard-Wissenschaftlern widmet sich der Frage, ob die Erforschung von UFOs auch zur Entdeckung vor uns verborgener, nicht-menschlicher Intelligenzen auf der Erde führen könnte.

Dass die Fragestellung ihrer Studie rein spekulativer und vermutlich im Wissenschaftsmainstream höchst umstrittener und vielleicht sogar belächelter Natur ist, gestehen die drei Autoren es vorab via ResearchGate veröffentlichten Fachartikels, Dr. Tom Lomas, Brendon Case von der Harvard University und Michael Paul Masters von der University of Montana schon in ihrem Abstract ein:

„In den letzten Jahren hat das öffentliche Interesse und die Besorgnis in Bezug auf Unidentifizierte Anomale Phänomene (UAP) zugenommen. Hypothesen für solche Phänomene tendieren dazu, in zwei Kategorien zu fallen: eine konventionelle irdische Erklärung (z. B. von Menschenhand geschaffene Technologie) oder eine außerirdische Erklärung (d. h. fortschrittliche Zivilisationen aus anderen Teilen des Kosmos).

Es gibt jedoch auch eine dritte Minderheitenklasse von Hypothesen: eine unkonventionelle irdische Erklärung, außerhalb des vorherrschenden Konsensbildes des Universums. Dies ist die ultraterrestrische Hypothese, die als Teilmenge die „kryptoterrestrische“ Hypothese umfasst, nämlich die Vorstellung, dass UAP Aktivitäten intelligenter Wesen widerspiegeln könnten, die hier auf der Erde vor uns verborgen sind (z. B. unterirdisch), und/oder sich in ihrer nahen Umgebung (z. B. auf dem Mond), und/oder sogar „unter uns“ (z. B. als Menschen getarnt) existieren.

Obwohl diese Idee von den meisten Wissenschaftlern wahrscheinlich skeptisch betrachtet wird, sind einige UAP von solcher Natur, dass wir argumentieren, dass diese Möglichkeit nicht summarisch abgelehnt werden sollte und stattdessen eine echte Berücksichtigung in einem Geist der epistemischen Demut und Offenheit verdient.“

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
+ HIER können Sie den täglichen kostenlosen GreWi-Newsletter bestellen +

Das Forscher-Trio bezeichnet die Hypothese selbst als „kryptoterrestrische Hypothese“ (KTH/CTH) und meint also damit entweder bis heute Überlebende einer hochentwickelten menschenähnliche oder auch anders geartete Zivilisation, die sich den Planeten Erde zwar mit uns teilen, jedoch im Verborgenen, etwa n den Ozeanen, unter der Erde, auf dem Mond oder menschengleich und deshalb unerkannt unter uns leben, jedoch aufgrund ihrer technologischen Entwicklung für UFO-Phänomene verantwortlich sind.

Abschließend erklären die Autoren zu ihrer, wohl eher als Gedankenspiel zu verstehenden Studie:

„Unser Artikel argumentiert, die KTH als potenzielle Erklärung für UAP ernst zu nehmen, wobei jedoch darauf hingewiesen wird, dass sie wahrscheinlich weniger wahrscheinlich als andere Hypothesen rangiert, wie z. B. die außerirdische Erklärung, obwohl solche Berechnungen schwer zu quantifizieren sind. Um genau zu sein, enthält das obenstehende Material tatsächlich vier verschiedene KTHs. In allen Fällen würde es sich um Entitäten handeln, die während der jüngeren Menschheitsgeschichte existieren und möglicherweise sogar schon vor dem Auftreten von Homo sapiens existierten, sich jedoch in ihrer Natur von uns unterscheiden.“

– Den vollständigen und umfangreichen Fachartikel finden Sie HIER

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Finden sich in geologischen Aufzeichnungen Hinweise auf frühere Zivilisationen? 19. April 2018

© grenzwissenschaft-aktuell.de