Japans Regierung hat keinen Notfallplan für Alien-Invasion

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Symbolbild (Illu.).

Tokyo (Japan) – Während die Invasion Außerirdischer gerade in der japanischen Science-Fiction immer wieder eine große Rolle spielt, hat die Regierung des Landes nun öffentlich erklärt, für den Fall einer Invasion durch Außerirdische keinen Notfallplan zu haben.

Wie verschiedene japanische Medien berichten, reagierte das Kabinett von Premierminister Shinzo Abe damit auf eine formelle Anfrage des 58-jährigen Abgeordneten Seiji Osaka, der darin fragte, ob das Eindringen unidentifizierter Flugobjekte in den japanischen Luftraum unter das 2016 verabschiedete Sicherheitsgesetz im Falle bewaffneter Angriffe und anderer potentieller Risiken für die Landessicherheit im Sinne einer bewaffnete Angriffssituation falle. Zur Begründung erklärte der Politiker, schließlich könne “niemand die Existenz von sogenannten Aliens und UFOs kategorisch ausschließen.”

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In ihrer nun bekannt gewordenen Antwort auf Osakas Anfrage, erinnerte die Abe-Administration daran, dass die japanische Regierung noch nie die Existenz von außerirdischen Raumschiffen bestätigen konnte und dass man auch keine gesonderten Diskussionen oder Untersuchungen verfolge, um auf außerirdische Eindringlinge im japanischen Luftraum zu reagieren.

Hintergrund: UFOs in und über Japan
Ob nun außerirdischer Herkunft oder nicht – auch in Japan wurden und werden immer wieder unidentifizierte Flugobjekte gesichtet.

In seinem 2010 erschienenen Buch mit dem Titel “Eine wahre Akte: UFO-Sichtungen durch Piloten der japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräfte” hat der ehemalige
General der japanischen Luftwaffe Mamoru Sato zahlreiche Sichtungen und Erlebnisse von Piloten und Militärnagehörigen zusammengetragen (…GreWi berichtete).

Das Wappen der japanischen Luftselbstverteidigungsstreitkräfte.
Copyright: Public Domain

– Neben den zahlreichen, das Buch dominierenden persönlichen Ansichten Satos über UFOs, zitiert der Autor unter anderem die Sichtung des ehemaligen Marineadmirals Sumihiko Kawamura, der 1968 als Kapitän eines Anti-U-Boot Aufklärungsflugzeuges, einer P2V-7, auf der Luftwaffenbasis Shimofusa nahe Tokio stationiert war. Bei einem Flug über den Pazifik, ortete sein Bord-Radar ein unbekanntes Flugobjekt unmittelbar vor sich. Da sich Kawamuras Flugzeug in den Wolken befand, hatte er keinen direkten Blickkontakt und er entschloss sich aus diesem Grund zu einer abrupten Ausweichbewegung, um eine Kollision zu vermeiden. Ab diesem Moment war das Objekt verschwunden und nicht mehr zu sehen. Da es keine Folgeprobleme gegeben hatte, entschied sich Kawamura den Vorfall nicht offiziell zu melden.

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– Der F-15-Kampfjetpilot Tetsuo Higaki beobachtete 1981 bis zu drei Minuten lang ein helles Licht über dem Chinesischen Meer, das jedoch weder auf dem Bordradar noch von Bodenstationen geortet werden konnte.

 

– Gleich zwei Jetpiloten wurden am 1. April 1981 Zeuge einen am Himmel still stehenden “dunklen Fleck” aufmerksam, der sich erst zu bewegen begann, als sich die F-1-Maschinen näherten und mit extremer Geschwindigkeit verschwand. Auch in diesem Fall konnte das Objekt nicht vom Radar erfasst werden.

– Ein zigarrenförmiges Objekt wurde hingegen 1983 von Soldaten der “Matsushima Air Base” in der nördlichen Präfektur Miyagi über dem Pazifik gesichtet. Kurz nach dem ersten Sichtkontakt kam es, so Satos Zeugen, zu Problemen mit der Bordelektronik und den Kontrollsystemen des Flugzeugs. Mit dem plötzlichen Verschwinden des Objekts sollen auch die Probleme an Bord des Flugzeugs verschwunden sein. Eine Überprüfung der Technik durch das Bodenpersonal konnte keine Fehler an der Maschine finden. In diesem besonderen Fall soll es dann doch tatsächlich zu einer Vertuschung durch die beteiligten Stellen gekommen sein, da man die Probleme des von Japan selbst hergestellten Flugzeugtyps verschweigen wollte.

– Während Sato selbst nie ein UFO zu Gesicht bekommen hatte, erklärt der ehemalige Major Noboru Funatsuki insgesamt drei Mal einem unidentifizierten Flugobjekt begegnet zu sein. Gleich zwei UFOs sah er zu Beginn seiner Pilotenlaufbahn an Bord eines T-2 Trainingsflugzeugs. Darunter ein hell leuchtend weißes Objekt in Form einer Kugel, dass sich mit einer Geschwindigkeit von nahezu Mach 8-10 fortbewegte, jedoch nicht vom Bodenradar geortet, jedoch von sechs weiteren Piloten gesichtet worden sein soll. In einem anderen Fall handelte es sich um einen “weiß-roten Punkt am Himmel” über der Luftwaffenbasis von Matsushima, der sich eine Stunde lang nicht bewegt haben soll.

– Auch Funatsuki bestätigt, dass bereits zahlreiche zivile Piloten UFOs gesichtet haben, derartige Sichtungen jedoch nur in den seltensten Fällen an die Fluggesellschaften, geschweige denn den Behörden gemeldet werden.

Sato selbst unterstreicht, dass die japanische Regierung keine UFO-Berichte sammelt. Er selbst hält dies für ein Risiko für die japanische Staatsverteidigung, da es sich schließlich auch nicht bei allen japanischen UFOs tatsächlich um unidentifizierte Flugobjekte im Sinne von Objekten exotischen Ursprungs handele.

Seiji Osaka zeigte sich wiederum von der Antwort überrascht: “Wenn man Sicherheitsfragen in Betracht zieht, so halte ich es für wichtig, selbst dann unvorstellbare zumindest in betracht zu ziehen.

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