NASA-Chef Bill Nelson äußert sich erneut über außerirdisches Leben, außerirdische Intelligenz und UFOs

NASA-Chef Bill Nelson. Copyright/Quelle: NASA/Bill Ingalls
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NASA-Chef Bill Nelson. Copyright/Quelle: NASA/Bill Ingalls

NASA-Chef Bill Nelson.
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Washington (USA) – In einem Online-Interview hat sich der neue NASA-Direktor Bill Nelson erneut zu Fragen rund um außerirdisches Leben, außerirdische Intelligenz und auch über die jüngste Diskussion um die Navy-Beweise für die Existenz unidentifizierter Phänomene im Luftraum (UAPs) geäußert.

Im Rahmen eines Live-Interviews der „Washington Post“ (WP) über die „neuen Grenzen im Weltraum“ stellte der WP-Journalist David Ignatius dem neuen NASA-Direktor Bill Nelson auch folgende Frage:

„Ein Teil der neuen Faszination, am Weltraum, wird auch von einem neuerwachten Interesse, einer neuen Neugierde, aber auch Ernsthaftigkeit gegenüber der Möglichkeit getrieben, dass wir von Intelligenzen von außerhalb unseres eigenen Sonnensystems besucht. Der Chef der US-Geheimdienste hat erst kürzlich einen Bericht über unidentifizierte Phänomene im Luftraum – wie sie oft auch als UFOs bezeichnet werden – veröffentlicht und es wird dazu weitere Untersuchungen geben. Wie betrachten sie selbst die Frage nach außerirdischem Leben und was tut die NASA in dieser Frage?“

Zunächst holt Nelson grundsätzlich aus und erläutert, mit welchen Missionen die NASA selbst derzeit etwa nach Leben auch dem Mars sucht. Weiter führt er die Pläne für die Suche nach Leben in der Venusatmosphäre und gezielt auf den Ozeanmonden um die Gasriesen unseres Sonnensystems aus und erklärt schon hier seine Zuversicht, dass dort, wo Wasser unter den notwendigen Bedingungen vorhanden ist, auch Leben existiert. „Wir suchen also schon jetzt (und in naher Zukunft) sehr aggressiv (sic.) nach (außerirdischem) Leben.“

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Weiterhin wirft er einen Blick auf das Ende diesen Jahres startende neue James-Webb Weltraumteleskop (JWST), dass nicht nur bis fast zum Urknall zurückblicken, sondern auch ferne erdartige und erdähnliche Planeten nicht nur entdecken, sondern deren Atmosphären auch auf Hinweise auf Leben untersuchen soll. „Ich selbst denke, dass das Universum so groß ist, so groß, dass auch ich mir das gar nicht wirklich vorstellen kann, dass es darin andere Möglichkeiten für erdähnliche Planeten gibt, auf denen es auch intelligentes Leben gibt.

Auf die Frage danach, wie die NASA darauf reagieren würde, sollten eines Tages eindeutige Beweise dafür vorliegen, dass es intelligentes Leben jenseits der Erde gibt, erklärt Nelson: „Wenn wir irgendeine Form von Botschaft intelligenten Lebens erhalten würden, dann würde ich vorschlagen, dass unsere Wissenschaftler versuchen sollten, mit diesen Intelligenzen Kontakt aufzunehmen.“ Er selbst wisse aber nicht, wann dieser Tag kommen wird.

Ohne weitere Nachfrage spannt Nelson dann von sich aus die Brücke zu den UFO-Sichtungen der Navy-Piloten, die zu einem Paradigmenwechsel in der Berichterstattung und Akzeptanz angesichts des UFO-Phänomens geführt haben: „Viele Menschen sich fasziniert von dem, was all die Navy-Piloten gesehen haben. Während meiner Zeit als Senator habe ich selbst einige dieser Piloten in einer klassifizierten Unterredung getroffen und mit ihnen über ihre Beobachtungen gesprochen. Diese Piloten wissen, dass sie wirklich etwas gesehen haben. Diese Piloten sind diesen Dingern gefolgt. Diese Piloten haben diese Dinge mit ihrem Radar geortet. Und nun berichtet selbst der öffentliche Teil des UFO-Berichts (des Chefs der US-Geheimdienste) von mehr als 140 solcher Sichtungen rund um den Globus. Da ist also etwas an dieser Sache. Was das ist, weiß ich nicht und ich denke, dass das noch niemand so genau weiß. Ich hoffe allerdings, dass das nicht unsere Feinde sind. Denn was unsere Piloten da beschreiben, sollte wirklich nicht unser Feind sein. Denn wenn das unsere Feinde sind, dann verfügen sie uns gegenüber über wirklich sehr fortgeschrittene Technologien.“

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– Das vollständige WP-Interview mit Bill Nelson finden Sie HIER




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Recherchequelle: The Washington Post

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