Öffentliche Ringvorlesung an der Uni Marburg: Magie und Hexerei in antiken Kulturen

Symbolbild Copyright/Quelle: Rita Amedick / Universität Marburg
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Marburg (Deutschland) – Das Marburger Centrum Antike Welt (MCAW) an der Philipps-Universität Marburg veranstaltet im Wintersemester 20/21 eine öffentliche Ringvorlesung zum Thema „Magie und Hexerei in antiken Kulturen“, die auch online verfolgt werden kann.

Wie die Universität mitteilt, entstand der Plan zu dieser Ringvorlesung aus der Arbeit am Themenschwerpunkt „Alltagsreligiösität in der antiken Welt“, mit dem sich die Mitglieder des MCAW seit mehreren Semestern beschäftigen.

Zur Alltagsreligiösität, so erläutert die Ankündigung der Vorlesung weiter,  gehören auch Magie und Hexerei: „Texte und archäologische Funde berichten von Menschen, die sich durch magische Praktiken oder Amulette vor Dämonen, Geistern oder Krankheiten schützen wollten. Andere wollten ihren Erfolg in Wettkämpfen, vor Gericht oder bei erotischen Eroberungen durch Magie erzwingen. Es gab auch Wahrsagerei und Nekromantie. Viele dieser Praktiken dienten dem eigenen Schutz. Wer aber in den Verdacht geriet, Schadenszauber anzuwenden, konnte wegen eines Verbrechens angeklagt werden.“

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In der Ringvorlesung soll das Thema Magie und Hexerei aus der Perspektive verschiedener Altertumswissenschaften betrachtet werden. So werde es möglich, Traditionslinien zu erkennen, die lange vor dem Beginn von Hexenverfolgungen im christlichen Europa einsetzen.

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Die Vorträge finden ab dem 19. November donnerstags ab 18:00 im Audimax, Biegenstr. 14 statt. Achtung: Zur Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung über mcaw-ri@staff.uni-marburg.de zwingend erforderlich. Allerdings werden die Vorlesungen HIER auch online übertragen.

– Das vollständige Vorlesungsprogramm finden Sie HIER




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Quelle: Universität Marburg

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