Online-Vortrag heute, 19. Juli 2021, 18h: “Kriminaltelepathen” und “Okkulte Detektive”. Zur Geschichte des Paranormalen in der badischen Polizeiarbeit

Symbolbild. Quelle: BGV
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Freiburg (Deutschland) – Am heutigen Montag, 19. Juli 2021, um 18 Uhr referiert Uwe Schellinger via Zoom unter dem Titel “Kriminalelepathen” und “Okkulte Detektive” zur Geschichte des Paranormalen in der badischen Polizeiarbeit. Der Vortrag ist frei.

Der den Vortrag veranstaltende Breisgau-Geschichtsverein (BGV) erläutert zum heutigen Vortrag:

Die Überzeugung, dass sich Kriminalfälle möglicherweise mithilfe „paranormaler“ Methoden aufklären lassen, besitzt eine erstaunliche Beharrlichkeit im geschichtlichen Verlauf. Vor allem in den 1920er-Jahren gab es ernsthafte Überlegungen zur Integration dieser Methoden in den kriminalistischen Kanon. Einige der sogenannten „Kriminaltelepathen“ erlangten seinerzeit enorme Berühmtheit wie z.B. Else Günter-Geffers. Der stets umstrittene Einsatz solcher „okkulten Detektive“ setzte sich in den Nachkriegsjahren bis in die Gegenwart fort.“

Die Stadt Freiburg stand durch das hier seit 1950 ansässige Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP) zeitweise im Mittelpunkt der intensiven Debatten über diese Praxis.“

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Der Referent Uwe Schellinger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am IGPP. In seinem Vortrag gibt er zunächst einen Überblick über die Geschichte dieser unorthodoxen Ermittlungsmethoden, die sich zwischen Polizei-, Wissenschafts- und Gesellschaftsgeschichte verorten lässt. Zur Konkretisierung werden lokale und regionale Fälle vorgestellt sowie die Mitwirkung des IGPP und seines Direktors Hans Bender thematisiert.




Die Teilnahme am Online-Vortrag via Zoom steht allen Interessierten frei. Allerdings ist vorab eine Anmeldung bei der Geschäftsstelle des BGV (info@breisgau-geschichtsverein.de) erforderlich. Danach erhalten Sie dann den Zugangslink am Veranstaltungstag per E-Mail.

Quelle: BGV

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