23.000 Jahre alt: Früheste Spuren von Menschen in Amerika entdeckt

Die Fußabdrücke von White Sands sind das bislang älteste Zeugnis menschlicher Aktivität auf den amerikanischen Kontinenten. Quelle: Cornell University

Lesezeit: ca. 2 Minuten New York (USA) – In Form von 23.000 Jahre alten Fußabdrücken im White Sands National Park im US-Bundesstaat New Mexico haben Forscher die frühesten eindeutigen Beweise für die Anwesenheit von Menschen auf den amerikanischen Kontinenten entdeckt. Wie das Team um Sally Reynolds von der Bournemouth University, gemeinsam mit Forschern und Forscherinnen der Cornell University, der…

Weiterlesen… →

Fossilienfund: „Drachenmenschen“ könnten näher mit modernen Menschen verwandt sein als Neandertaler

Der Harbin-Schädel eines „Homo longi“ (Drachenmensch). Copyright: Xijun Ni

Lesezeit: ca. 3 Minuten Shijiazhuang (China) – Die Analyse eines nahezu perfekt erhaltenen, auffallend großen Frühmenschenschädels stellt die bisherige Vorstellung vom Neandertaler als der dem Homo sapiens am nächsten verwandten Frühmenschenart in Frage. Tatsächlich könnte der als „Homo longi“ (Drachenmensch) bezeichnete Frühmensch der nächste Verwandte des modernen Menschen sein. Wie die Forschenden um Professor Qiang Ji in drei Fachartikeln…

Weiterlesen… →

Neandertaler-Vorfahren: Anthropologen finden unbekannte frühe Menschenart in der Levante

Rekonstruktion des Schädels von Nesher Rama. Copyright: Tel Aviv University

Lesezeit: ca. 3 Minuten Tel Aviv (Israel) – An der israelischen Ausgrabungsstätte Nesher Rama haben Anthropologen die Überreste einer bislang unbekannten frühen Menschenart entdeckt. Vermutlich handelt es sich dabei um Vorfahren der Neandertaler. Der Fund stellt die bisherige Vorstellung von der Herkunft der Neandertaler infrage, könnte zugleich aber auch einige wichtige offene Fragen klären. Wie das Team um Prof.…

Weiterlesen… →

Genetiker erzeugen embryonale Mischwesen aus Mensch und Affe

Symbolbild: Chimäre aus Affe und Mensch (Illu.). Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de

Lesezeit: ca. 2 Minuten La Jolla (USA) – Genetiker haben erstmals embryonale Chimären aus Affen und Mensch erzeugt, deren Entwicklung sie 19 Tage beobachteten und untersuchten. Das Ergebnis waren sich entwickelnde Embryonen mit Zellen beider Pirmatenarten. Während die Forschenden selbst ihren Erfolg als medizinischen Fortschritt feiern, gibt es auch Kritiker der damit verbundenen grundlegenden ethischen und moralischen Fragestellungen. Wie…

Weiterlesen… →

Neandertaler konnten menschliche Sprache hören und sprechen

3D-Rekonstruktion der Innenohrstrukturen im Schädel moderner Menschen (l.) und des Neandertalers „Amud1“ (r.). Copyright/Quelle: Mercedes Conde-Valverde / Binghamton University

Lesezeit: ca. 3 Minuten Madrid (Spanien) – Um zu kommunizieren, bedarf es nicht nur der Fähigkeit zur Sprache, sondern auch dazu, die Sprache anderer zu verstehen und hören zu können. Ob Neandertaler, die uns modernen Menschen nächsten Verwandten, sprechen konnte, wird immer noch kontrovers diskutiert. Eine neue Analyse fossiler Schädelfunde zeigt nun, dass Neandertaler zumindest in der Lage waren,…

Weiterlesen… →

Mitten im Kopf: Mediziner finden bislang unbekannte Speicheldrüsen

Lesezeit: ca. 2 Minuten Amsterdam (Niederlande) – Eigentlich, so möchte man meinen, sollte die Medizin alle Körperteile und Organe des Menschen kennen. Dennoch werden immer wieder bislang unbekannte Teile selbst im so gut erforschten menschlichen Körper gefunden. So auch aktuell buchstäblich mitten in unseren Köpfen. Die Entdeckung wird vermutlich zu völlig neuen Behandlungsansätzen für Tumorpatienten führen. Wie Mediziner um…

Weiterlesen… →

Menschliches Gen lässt Affenhirne größer wachsen

Im Vergleich: Das normale Gehirn eines Weißbüschelaffen-Fötus (l.) und das gleichalte, nun jedoch unter dem Einfluss des menschlichen ARHGAP11B-Gens entwickelte Hirn. Die gelben Linien markieren die Grenzen des zerebralen Kortex, die weißen Linien die des sich entwickelnden Kleinhirns. Copyright: Heide et al. / MPI-CBG

Lesezeit: ca. 4 Minuten Dresden (Deutschland) – Anhand von Experimenten haben deutsche und japanische Wissenschaftler ein menschenspezifisches Gehirngrößen-Gen Weißbüschelaffen-Embryonen injiziert und in der Folge damit auch bei den Tieren einen größeren Neokortex hervorgerufen. „Die Vergrößerung des menschlichen Gehirns, insbesondere des Neokortex, während der Evolution steht in engem Zusammenhang mit unseren kognitiven Fähigkeiten wie Denken und Sprechen“, erläutern die Wissenschaftler…

Weiterlesen… →

Auch Menschenaffen besitzen Gehirnasymmetrie

Das gemeinsame Asymmetriemuster des Gehirns wird an einem menschlichen Endocast (Abguss des inneren knöchernen Gehirnschädels) von der Seite (links) und von unten (rechts) gezeigt. Dieses Muster umfasst eine stärker nach hinten ragende linke Gehirnhälfte und eine stärker nach vorne ragende rechte Gehirnhälfte mit lokalisierten größeren Oberflächenbereichen (orange) auf einer Gehirnhälfte im Vergleich zu entsprechenden kleineren Bereichen (blau) auf der anderen Hemisphäre. Es beinhaltet auch unterschiedliche Projektionen der Kleinhirnhälften und der Schläfenlappenpole. Copyright: Simon Neubauer, CC BY-NC-ND 4.0

Lesezeit: ca. 3 Minuten Leipzig (Deutschland) – Beim Menschen erfüllen linke und rechte Gehirnhälfte unterschiedlichen Aufgaben. Diese funktionelle Lateralisierung und die damit verbundene anatomische Gehirnasymmetrie galten bislang als dem Menschen einzigartig. Über die Frage dieser funktionellen Lateralisierung und der damit verbundenen Gehirnasymmetrie war allerdings bislang auch erst wenig bekannt. Mithilfe von Abdrücken des Gehirns auf der Innenseite des Schädelknochens…

Weiterlesen… →

Auch Afrikaner besitzen Neandertaler-Gene

Symbolbild Copyright: adamneil (via Pixabay.com) / Pixabay License

Lesezeit: ca. 3 Minuten Princeton (USA) – Gingen Genetiker bislang davon aus, dass afrikanische Menschenpopulationen kaum bis keine Gene des Neandertalers besitzen, zeigt eine aktuelle Studie, dass der Neandertaler auch im Genom afrikanischen Populationen Spuren hinterlassen hat, obwohl diese sich eigentlich isoliert von Europa entwickelt haben. Der Grund für die erstaunliche Entdeckung war offenbar ein früher Rückwanderung auf den…

Weiterlesen… →

Neurologen entdecken einzigartige Hirnaktivität, die uns vielleicht menschlich macht

Archivbild: Ansicht eines Segments pyramidaler Zelldenriten (Illu.). Copyright: Dr. Kristen M. Harris (via WikimediaCommons) / CC BY-SA 2.0

Lesezeit: ca. 3 Minuten Berlin (Deutschland) – Neurologen haben einzigartige elektrische Aktivität entdeckt, die in Zellen in den äußersten Schichten des menschlichen Gehirns erzeugt wird und diesem zusätzliche Rechenleistung verleihen könnte. Bislang wurde das Signal zudem nur beim Menschen beobachtet. Macht und dieses Signal menschlich? Wie das Team um Albert Gidon und Matthew Larkum von Institut für Biologie der…

Weiterlesen… →

Page 1 of 4