Schwer fassbare Minderheiten: Studie zu nicht-binären Geschlechterrollen im prähistorischen Europa

Symbolbild (Archiv): Ganz ähnlich wie diese eine von 8 Frauen wurden auch zwei biologische Männer mitsamt einem Kopfschmuck aus Schneckenschalen im jungsteinzeitlichen (linearbandkeramischen) Gräberfeld aus der bei Aiterhofen-Ödmühle mit weiteren „weiblichen“ Grabbeigaben beigesetzt. Copyright/Quelle: Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

Lesezeit: ca. 3 Minuten Göttingen (Deutschland) – In der allgemeinen Wahrnehmung erscheint die aktuelle und von beiden Seiten oft hitzig geführte Diskussion ums sog. Gendern und die geschlechtliche Identitätswahrnehmung als moderne Erscheinung. Tatsächlich scheint es jedoch schon sehr viel früher Menschen gegeben zu haben, deren Wahrnehmung durch ihre Gemeinschaften und Geschlechterrolle offenbar nicht mit ihrem angeborenen Geschlecht übereinstimmte und…

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