Erstaunliche Entdeckung im frühen Universum: Erste Galaxien entstanden sehr viel früher

Hubble-Aufnahme des Galaxienhaufens “MACS J0416”. Copyright: NASA, ESA, and M. Montes (University of New South Wales, Sydney, Australia

Lesezeit: ca. 3 Minuten Noordwij (Niederlande) – Neue Beobachtungen mit dem Weltraumteleskop „Hubble“ legen nahe, dass die ersten Sterne und Galaxien im frühen Universum deutlich früher entstanden sind als bislang angenommen. Wie das Team um Rachana Bhatawdekar bereits 2019 im Fachjournal „Monthly Notices oft he Royal Astronomical Society“ (DOI: 10.1093/mnras/stz866) und via ArXiv.org berichtete und auf dem aktuellen Jahrestreffen…

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Neues Teleskop-Design könnte ferne Himmelsobjekte mit beispiellosen Details abbilden

Lesezeit: ca. 3 Minuten Washington D.C. (USA) – Ein multi-institutionelles Team aus Optikern, Wissenschaftlern und Ingenieuren hat eine neue Kamera entwickelt, die es sogenannten Hyperteleskopen ermöglichen könnte, mehrere Sterne gleichzeitig abzubilden. Das so verbesserte Teleskopdesign bietet das Potential, extrem hochauflösende Bilder von Objekten außerhalb unseres Sonnensystems wie Planeten, Pulsaren, Kugelhaufen und entfernten Galaxien zu erstellen und sogar Leben auf…

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Studie bewertet die Auswirkungen von Satellitenkonstellationen auf Astronomie

Dieses Bild zeigt den Nachthimmel am Paranal-Observatorium der ESO in der Dämmerung, etwa 90 Minuten vor Sonnenaufgang. Die blauen Linien markieren die Höhengrade über dem Horizont. Bis zu etwa 100 Satelliten könnten hell genug sein, um in der Dämmerung mit dem bloßen Auge sichtbar zu sein (Magnitude 5-6 oder heller). Die überwiegende Mehrheit von ihnen, deren Positionen mit kleinen grünen Kreisen im Bild markiert sind, würde tief am Himmel stehen, unter etwa 30 Grad Höhe, und/oder wäre eher schwach. Nur einige wenige Satelliten, deren Standorte rot markiert sind, würden sich über 30 Grad oberhalb des Horizonts befinden - dem Teil des Himmels, an dem die meisten astronomischen Beobachtungen stattfinden - und wären relativ hell (Magnitude von etwa 3-4). Zum Vergleich: Polaris, der Nordstern, hat eine Magnitude von 2, was 2,5 Mal heller ist als ein Objekt der Magnitude 3. Die Anzahl der sichtbaren Satelliten sinkt zur Mitte der Nacht hin ab, wenn mehr Satelliten in den Erdschatten fallen, was durch den dunklen Bereich links im Bild dargestellt wird. Die Satelliten im Erdschatten sind unsichtbar. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu vergrößerten Varianten zu gelangen) Copyright: ESO/Y. Beletsky/L. Calçada

Lesezeit: ca. 5 Minuten Garching (Deutschland) – Sie haben schon für so manche fälschliche UFO-Meldung und Verwirrung bei Laienbeobachtern des Nachthimmels gesorgt: ganze Konstellationen von Satelliten, die wie ein Lichterzug oder Perlen an einer Schnur über den Himmel ziehen. Auch und gerade Astronomen äußern Befürchtungen über die Auswirkungen solcher Satelliten-Megakonstellationen auf die wissenschaftliche Forschung. Um diese besser einschätzen zu…

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Exo-Aurorae: Astronomen entdecken erstmals nahen, kleinen Exoplaneten mittels ferner Polarlichter

Lesezeit: ca. 4 Minuten Dwingeloo, (Niederlande) – Astronomen haben ungewöhnliche Radiowellen aufgefangen, die die einzigartigen Signaturen von Polarlichtern tragen, wie sie nur durch die Wechselwirkung zwischen den Magnetfeldern des beobachteten Sterns und einem diesen umkreisenden Planeten verursacht werden können. Bei dem auf diese Weise neu entdeckten Planeten handelt es sich vermutlich um einen Felsplaneten von der mehrfachen Masse unserer…

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Black Hole Sun: Lebensfreundliche Zonen um Schwarze Löcher möglich

Symbolbild: Ein Planet umkreist ein supermassereiches Schwarzes Loch, Filmszene aus “Interstellar“. Copyright: Paramount/Warner Brothers/The Kobal Collection

Lesezeit: ca. 2 Minuten Opava (Tschechische Republik) – Durch ihr Licht und ihre Energie gelten Sterne wie unsere Sonne als Quelle des Lebens. Umkreist ein Planet einen Stern innerhalb der richtigen Abstandsregion, der sogenannten habitablen Zone, so ist dort flüssiges Wasser – und damit die Grundlage allen uns bislang bekannten Lebens – möglich. Doch schon länger diskutieren einige Astrophysiker…

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Orange Zwergsterne sind ideale Orte zur Suche nach komplexem außerirdischem Leben

Drei Sternenkategorien im Vergleich: Sonnenähnliche, sog. G-Sterne (u.); orange Zwergsterne (K-Sterne; m.) und Rote Zwerge (M-Sterne; o.) Copyright: NASA, ESA, and Z. Levy (STScI)

Lesezeit: ca. 3 Minuten Villanova (USA) – Angesichts einer stetig steigenden Zahl von entdeckten Exoplaneten stellt sich auch die Frage nach dem besten Ort zur Suche nach komplexem und dann vielleicht sogar intelligentem außerirdischen Leben. Astronomen haben nun jenen Sternentyp beschrieben, der die besten Grundvoraussetzungen dafür liefert: Orange Zwerge. Bislang wurden mehr als 4.000 Planeten um ferne Sterne entdeckt…

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CHEOPS: Neues Weltraumteleskop untersucht ferne Planeten um helle Sterne

Künstlerische Darstellung der CHEOPS-Mission (Illu.). Copyright: ESA/ATG medialab

Lesezeit: ca. 3 Minuten Köln (Deutschland) – Am 18. Dezember 2019 ist das europäische Weltraumteleskop “CHEOPS“ ins All gestartet und soll fortan hunderte heller Sterne untersuchen, auf deren Umlaufbahnen bereits mit anderen Teleskopen Planeten entdeckt wurden. In ca. 800 Kilometern Höhe wird der „CHaracterising ExOPlanets Satellite“ in einer Umlaufbahn über der Tag- und Nachtgrenze (Terminator) kreisen und von hier…

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Astronomen rätseln über 100 verschwundene Sterne

Auf der Aufnahme von 1950 zeigt einen Stern (l.), der auf aktuellen Aufnahmen (r.) nicht (mehr) zu sehen ist. Copyright: Villarroel et.al

Lesezeit: ca. 3 Minuten Stockholm (Schweden) – Im Rahmen eines Forschungsprojekts haben Astronomen alte und neuen Himmelsaufnahmen miteinander verglichen und dabei festgestellt, dass mindestens 100 Sterne seit Erstellung der Vergleichsaufnahmen in den 1950er Jahren nicht mehr zu sehen sind. Neben astrophysikalischen Erklärungen wollen die Astronomen auch nicht ausschließen, dass für das Verschwinden der nächtlichen Lichtpunkte außerirdische Technologien verantwortlich sein…

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