Erster Planet um Weißen Zwerg entdeckt – Astronomen hoffen auf Leben um tote sonnenähnliche Sterne

Lesezeit: ca. 3 Minuten Ithaca (USA) – Am Ende des „Lebenszyklus“ sonnenähnlicher Sterne, bleibt ein freiliegender Sternenkern zurück. Astronomen sprechen dann von einem „Weißen Zwerg“. Laut einer aktuellen Studie bieten Planeten um derart Weiße Zwerge eine vielversprechende Möglichkeit mit kommenden Teleskopen festzustellen, ob Leben auf Planeten um diese Sternenreste den Tod des Sterns überdauern kann. Tatsächlich haben Astronomen nun…

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Möglicher Hinweis auf Leben auf der Venus entdeckt

Lesezeit: ca. 4 Minuten Cardiff (Großbritannien) – Ein internationales Team von Astronomen gab heute die Entdeckung eines seltenen Moleküls – Phosphin – in den Wolken der Venus bekannt. Auf der Erde wird dieses Gas nur industriell oder von Mikroben hergestellt, die in sauerstofffreier Umgebung gedeihen. Astronomen haben jahrzehntelang darüber spekuliert, dass hohe Wolken auf der Venus eine Heimat für…

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Astronomen finden keine künstlichen Radiosignale um mehr als 10 Millionen Sternen

Lesezeit: ca. 2 Minuten Canberra (Australien) – Mit der Murchison Widefield Array (MWA) haben australische Astronomen einen großen Himmelsausschnitt mit mehr als 10 Millionen Sternen nach intelligenten Signalen abgesucht – bislang ohne Erfolg. Wie das Team um Chenoa Tremblay vom „Centre for Radio Astronomy Research“ aktuell im Fachjournal „Publications oft he Astronmical Society of Australia“ (DOI: 10.1017/pasa.2020.27) berichten, nutzten…

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Neue SETI-Daten legen nahe: Weniger als einer von 1600 sonnennahen Sternen besitzen sendende Zivilisationen

Lesezeit: ca. 2 Minuten Manchester (Großbritannien) – Eine Neuauswertung bisheriger Beobachtungsdaten der SETI-Initiative “Breakthrough” in Kombination mit den Sternendaten der europäischen Mission „Gaia“ erbrachte zwar erneut keinen Nachweis aktiv sendender außerirdischer Zivilisationen, ermöglicht Astronomen aber dennoch eine Präzisierung der Einschätzung intelligenter außerirdischer Sendeaktivitäten in einem Umkreis von 330 Lichtjahren um unser eigenes Sonnensystem. Wie die „Breakthrough Listen Initiative” und…

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ESO-Teleskope liefern Hinweise auf exotische „Tatooine-Planeten“ in Mehrfach-Sternsystemen

Lesezeit: ca. 3 Minuten Exeter (Großbritannien) – Mit dem Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte (VLT der ESO) haben Astronomen den ersten direkten Beweis dafür gefunden, dass Gruppen von Sternen sie umgebende planetenbildende Scheiben zerreißen können, sodass sie sich verformen und geneigte Ringe ausbilden. Auf derart verkippten Ringen innerhalb verzerrter Scheiben könnten sich dann exotische Planeten bilden, die dem…

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Rätselhafte Kreise aus Radiowellen im All entdeckt

Einer von vier entdeckten Radio-Kreisen. Copyright/Quelle: R. Norris et al., ArXiv.org 2020

Lesezeit: ca. 2 Minuten Sydney (Australien) – Rätselhafte Kreise aus schwachen Radiowellen stellen Astronomen vor ein Rätsel. Herkunft, Entstehung, genaue Größe und Entfernung sind bislang noch unbekannt. Nur eines ist sicher: Vergleichbares wurde bislang noch nicht beobachtet. Wie das Team um Ray Norris von der University of Western Sydney vorab via ArXiv.org berichtet, entdeckten sie die als „Odd Radio…

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Wasserstoff-Welten: Außerirdisches Leben könnte auf noch mehr Planeten existieren als bislang gedacht

Escherichia coli-Bakterien unter dem Elektronenmikroskop. Copyright: Gemeinfrei

Lesezeit: ca. 2 Minuten Cambridge (USA) – Schon die nächste Generation von Groß- und Weltraumteleskopen könnte die Atmosphären ferner Planeten auf deren chemische Zusammensetzung und darauf gedeihendes Leben analysieren. Jetzt zeigen US-Wissenschaftler, dass Mikroben auch auf Wasserstoff-Welten gedeihen könnten und erweitern damit das Spektrum potentiell lebensfreundlicher Welten enorm. Wie das Team um Sara Seager vom Massachusetts Institute of Technology…

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Studie bewertet die Auswirkungen von Satellitenkonstellationen auf Astronomie

Dieses Bild zeigt den Nachthimmel am Paranal-Observatorium der ESO in der Dämmerung, etwa 90 Minuten vor Sonnenaufgang. Die blauen Linien markieren die Höhengrade über dem Horizont. Bis zu etwa 100 Satelliten könnten hell genug sein, um in der Dämmerung mit dem bloßen Auge sichtbar zu sein (Magnitude 5-6 oder heller). Die überwiegende Mehrheit von ihnen, deren Positionen mit kleinen grünen Kreisen im Bild markiert sind, würde tief am Himmel stehen, unter etwa 30 Grad Höhe, und/oder wäre eher schwach. Nur einige wenige Satelliten, deren Standorte rot markiert sind, würden sich über 30 Grad oberhalb des Horizonts befinden - dem Teil des Himmels, an dem die meisten astronomischen Beobachtungen stattfinden - und wären relativ hell (Magnitude von etwa 3-4). Zum Vergleich: Polaris, der Nordstern, hat eine Magnitude von 2, was 2,5 Mal heller ist als ein Objekt der Magnitude 3. Die Anzahl der sichtbaren Satelliten sinkt zur Mitte der Nacht hin ab, wenn mehr Satelliten in den Erdschatten fallen, was durch den dunklen Bereich links im Bild dargestellt wird. Die Satelliten im Erdschatten sind unsichtbar. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu vergrößerten Varianten zu gelangen) Copyright: ESO/Y. Beletsky/L. Calçada

Lesezeit: ca. 5 Minuten Garching (Deutschland) – Sie haben schon für so manche fälschliche UFO-Meldung und Verwirrung bei Laienbeobachtern des Nachthimmels gesorgt: ganze Konstellationen von Satelliten, die wie ein Lichterzug oder Perlen an einer Schnur über den Himmel ziehen. Auch und gerade Astronomen äußern Befürchtungen über die Auswirkungen solcher Satelliten-Megakonstellationen auf die wissenschaftliche Forschung. Um diese besser einschätzen zu…

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PANOSETI: Neues Teleskop sucht Laser-Signale von fernen Planeten

Lesezeit: ca. 4 Minuten Berkeley (USA) – Versuchen fortgeschrittene Zivilisationen in unserer Galaxie, mittels Laserstrahlen mit uns zu kommunizieren oder auf ihre Existenz aufmerksam zu machen – ähnlich, wie wir selbst es bereits tun? Astronomen mehrerer US-Universitäten arbeiten derzeit einem Netzwerk neuer Observatorien, mit denen diese Frage beantwortet werden soll. Wie das Team aus Astronomen der University of California,…

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SETI-Institut und NRO nutzen neue Technologie und Strategien zur Suche nach intelligenten außerirdischen Signalen

Einige Teleskope der „Karl G. Jansky Very Large Array“ (VLA). Copyright: NRAO

Lesezeit: ca. 3 Minuten Seattle (USA) – Gemeinsam mit dem die „Karl G. Jansky Very Large Array“ (VLA) betreibenden „National Radio Astronomy Observatory“ (NRAO) wird das „SETI-Institute“ zukünftig mit einem neuen Signalverarbeitungssystem und neuen Strategien noch ausführlicher nach intelligenten Signalen aus dem All und sogenannten Technosignaturen Ausschau halten und bereits gewonnene Daten analysieren. Wie Vertreter des „SETI Institute“ und…

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