US-Luftfahrtbehörde FAA hat keine Erklärung für UFO über Arizona


Symbolbild (Illu.).

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Albuquerque (USA) – Die Mitschnitte des Funkverkehrs gleich zweier ziviler Flugzeuge mit dem Radar des Albuquerque Air Route Traffic Control Center über eine UFO-Sichtung durch die beiden Piloten vom 24. Februar diesen Jahres, haben in den USA für ein landesweites Medieninteresse gesorgt (…im deutschsprachigen Newsweb berichtete lediglich Grenzwissenschaft-Aktuell.de ausführlich über den Vorfall). Jetzt hat sich auch die US-Flugaufsicht zu dem Vorfall geäußert.

Nachdem beide Piloten das stark reflektierende Objekt auf mehr als 37.000 Fuß Flughöhe (>11.280m) visuell bestätigt hatten, das zuständige Radar des Albuquerque Air Route Traffic Control Center jedoch kein Objekt orten konnte, rätselten selbst die beteiligten Sichtungszeugen zunächst darüber, ob es sich etwa um einen „Google Balloon“ gehandelt haben könnte. Andere spekulierten über einen Wetter- oder sonstigen Testballon, wie sie gerade über der Sichtungsgegend – die von zahlreichen militärischen und wissenschaftlichen Einrichtungen umgeben ist – nicht ungewöhnlich wären (…GreWi berichtete).

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Bei der US-Flugaufsicht (FAA) ist man diesbezüglich jedoch offenbar anderer Ansicht: „Sehr wahrscheinlich war es kein ‚Google Balloon‘ und vermutlich auch kein Wetterballon oder ein anderes militärisches Flugzeug“, zitiert ein Bericht des US-Nachrichtensenders „KOB4“ die Federal Aviation Administration. „Wir pflegen eine enge Zusammenarbeit mit einer Vielzahl anderer Behörden und Institutionen, um so jegliche Flugbewegungen – militärisch wie zivil – tagtäglich so sicher wie möglich zu gestalten. Dazu gehören auch alle Arten von Höhenballons.“ Dennoch könne man dem bekannten Mitschnitt des Funkverkehrs keine den Vorfall erklärenden Informationen hinzufügen.

Bis auf Weiteres bleibt das Ereignis also ungeklärt und das gesichtete Objekt somit ein U.F.O.

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