Zeitzeugin: „Mein Vater hat Roswell-Zeugen drangasaliert und umgebracht“


Symbolbild: Roswell

Roswell (USA) – Der UFO-Forscher Anthony Bragalia ist für seine sorgfältigen Recherchen und das Ausfindigmachen von historischen UFO-Zeitzeugen – hauptsächlich rund um das Absturzereignis von Roswell – bekannt. Damals, im Juli 1947, stürzte nahe dem Wüstenstädtchen ein unbekanntes Flugobjekt ab, das zunächst selbst vom US-Militär als „abgestürzte, dann aber von der Air Force geborgene fliegende Scheibe“ ausgewiesen, aber nur kurze Zeit später zum fehlgedeuteten Wetterballon erklärt wurde. Jetzt hat Bragalia eine seiner vermutlich bizarrsten Zeugenberichte veröffentlicht: Die Tochter eines Weltkriegsveterans behauptet von ihrem Vater, dieser habe nach dem Krieg Zeugen des UFO-Absturtzes von Roswell im Auftrag des Militärs bedrängt und dabei vermutlich einige Zeugen sogar – wenn auch nur indirekt – getötet. Tatsächlich finden sich Hinweise auf ein solches Vorgehen auch in Berichten anderer Roswell-Zeugen.

Quelle der extremen Aussage ist die Tochter eines ehemaligen WW2-Offiziers, der der berühmt-berüchtigten „Hell’s Angels“-Gruppe der 303rd Bomb Unit angehört und später auf der Wright-Patterson Air Force Base gearbeitet haben soll. Hier habe er gemeinsam mit anderen den Auftrag gehabt, Zeugen, die Dinge gesehen und erlebt hatten, die sie nicht sehen und erlebt haben sollten, zum Schweigen zu bringen. Zu diesen Zeugen, so berichtete die Tochter gegenüber Bragalia, hätten auch Personen gezählt, die Zeugen des Absturzes von Roswell und der Trümmerbergung geworden seien oder sogar selbst Teile dieser Trümmer an sich genommen hätten.

Bragalia selbst will auf „Michelle Penn“, deren heutiger Name von den Forscher zurückgehalten wird, anhand von langjährigen Internet-Recherchen aufmerksam geworden sein, an deren Ende er selbst Kontakt zu ihr aufgenommen habe – und nicht umgekehrt.

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Ihr Vater, Lt. Hunter Glynn (Glenn) Penn, sei auch zuhause ein grober und brutaler Mensch mit Alkoholproblemen gewesen und habe für die Wahl der Mittel, mit denen er Zeugen zum Schweigen und zur Herausgabe von Indizien- und Beweismittel gezwungen habe, freie Hand gehabt. In Folge einer Schussverletzung habe er einen Arm verloren, sich aber statt einer klassischen Prothese für eine Art mechanische Krallenhand entschieden. Die Zeugen, die Penn in die Mangel nahm, habe er mit einer Spitzhacke massiv körperlich bedroht, mit der er schwingend Eigentum der Zeugen zertrümmerte.

Auf diese Weise habe er bei einigen seiner Opfer derartige Angst und Panik ausgelöst, dass er später seiner Familie gegenüber befürchtet und eingestanden habe, dass der ein oder andere in Folge eines direkt auf diese Repressalie zurückzuführenden Herzinfarkts vermutlich gestorben sei: „Er gestand mir später weinend, was er getan hatte. Laut seinen Erzählungen war es ihm freigestellt, welche Mittel er einsetzen wollte. Sie wollten Nervenzusammenbrüche und Selbstmorde.“

Ihr 1993 verstorbener Vater sei ein Soldat gewesen, der seine Befehle nicht in Frage gestellt hatten und absolut Autoritätshörig gewesen. Da er selbst keine Verbindungen nach Roswell gehabt habe, sei er auch der perfekte „Silencer“ in dieser Sache gewesen. Vor ihm habe es lokale Militärangehörige gegeben, die als „good Cops“ die Zeugen warnten und ihnen nahelegten, sich zu fügen. Wer das nicht tat, der bekam Besuch von einem „bad Cop“ wie Lt. Hunter Penn.

Die bizarren Erinnerungen von Michelle Hunter wurden Bragalia gegenüber auch von deren Couisine Jeanne Penn Lane, einer Nichte Hunter Penns bestätigt, die jedoch im vergangenen Dezember verstarb.

Bragalia unterstreicht die Glaubwürdigkeit der neuen Zeugin. Nicht zuletzt, da sie selbst sich nicht an ihn gewandt hatte, sondern er sie lange Zeit „suchen“ musste, bevor sie ihm ihre Geschichte anvertraute. Er selbst sei auf die Geschichte um ihren Vater erst nach langer Zeit „in den Tiefen des Internets“ gestoßen, als sie vor vielen Jahren irgendwo einmal etwas von der Beteiligung ihres Vaters am Roswell-Absturz geschrieben hatte. „Michelle selbst klingt sehr artikuliert, ausgeglichen, ehrlich, klar und glaubwürdig. Sie ist eine Mutter, eine Ehefrau und verantwortungsbewusste Frau mit einem starken Intellekt.“

Tatsächlich sei es aber nicht das erste Mal, dass im Umfeld des Roswell-Absturzes von derartigen Vorfällen berichtet wurde. So zitiert Bragalia in seinem Artikel über Lt. Hunter Penn, auch andere Zeugen, die schon früher genau von solchen Vorgängen berichtet hatten:

„Das demonstrative Zerstören von Eigentum auf der Suche nach Materialien von der Absturzstelle, die von Ranchern und anderen Anwohnern aufbewahrt worden waren, wurde bereits zuvor berichtet. Mitte der 2000er Jahre berichtete etwa Fawn Fritz, die Urenkelin des Ranch-Managers William ‚Mack‘ Brazel und Tochter dessen Sohnes Bill Brazel Jr. eine solche Geschichte gegenüber den Roswell-Forschern Tom Cary und Don Schmitt. Fawn erzählte damals, dass Teile des Hauses ihres Vaters vor dessen Augen zerschlagen wurden, das Futtersäcke aufgeschnitten und Bodendielen herausgerissen wurden.“

Angesichts dieser Geschichten fragt Bragalia abschließend vielleicht sogar zurecht: „Das klingt doch ganz nach der Arbeit eines Typen, der mit einer Spitzhacke um sich schlägt. Ein Typ vielleicht wie Hunter Gylnn Penn.“

– Den ausführlichen berichte von Anthony Bragalia im englischen Original finden Sie HIER

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