Veröffentlichung der letzten UFO-Akten des MoD würde Privatforscher hunderte Euro kosten


Symbolbild: Archivakten.

Copyright: Gemeinfrei

London (Großbritannien) – Englands letzte einst geheime UFO-Akten sind veröffentlicht, aber nicht – wie bislang sämtliche tausende Seiten der zuvor veröffentlichten UFO-Akten des Ministry of Defense (MoD) in digitalisierter Form und online abrufbar, sondern lediglich im Lesesaal der britischen National Archives (…GreWi berichtete). Eine Veröffentlichung von Fotografien der einzelnen Seiten durch private Forscher wäre zwar möglich, würde diese aber mehrere hundert Euro kosten.

Wie eine Sprecherin der National Archives gegenüber dem Herausgeber von Grenzwissenschaft-Aktuell.de (GreWi), Andreas Müller, erneut bestätigte, sei eine Digitalisierung und Online-Veröffentlichung der insgesamt 15 Akten auch mittelfristig nicht geplant. Allerdings können die Akten von jedermann in den Leseräumen des britischen Nationalarchivs eingesehen und auch abfotografiert werden.

Während sich weder Journalisten der britischen Medienhäuser noch sog. Recherchekollektive diese Arbeit bislang offenbar gemacht haben, haben allerdings bereits private UFO-Forscher auf die Akten werfen und diese fotografieren können.

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Eine Veröffentlichung der hierbei entstandenen Fotos ist unter Verweis auf das königliche Copyright (Crown Copyright) der National Archive Dokumente nur unter bestimmten Auflagen möglich, wurde etwa dem Forscher Issac Koi mitgeteilt. Zu diesen Auflagen gehört auch eine Gebühr von £40.00 + £8.00 VAT (MwSt) für jeden Aktensatz von 1 bis 20 Seiten Umfang. Bei vielen hundert Seiten Umfang der neulich freigegeben Akten kämen so schnell entsprechend mehrere hundert Pfund bzw. Euro an Kosten für eine Veröffentlichung durch Dritte, in diesem Fall zusammen. Eine Zuwiederhandlung könnte zudem zu hohen Schadensersatzforderungen durch das National Archive führen.

Aus diesem Grund stehen bislang keine der neu veröffentlichten UFO-Akten des MoD öffentlich zur Einsicht und Begutachtung zur Verfügung. Im Gegensatz dazu standen buchstäblich alle zuvor schon freigegebenen UFO-Akten des britischen Verteidigungsministeriums (MoD) zunächst mehrere Wochen lang zum kostenfreien und vollständigen Download zur Verfügung und sind mittlerweile gegen vergleichsweise geringe Downloadgebühren frei zugänglich.

Derzeit stehen verschiedene Privatforscher mit dem National Archives in Verbindung und Kontakt, um eine Alternative zur kostenaufwendigen privaten Veröffentlichung mit der Option zur Weitergabe an Dritte und deren Nutzung bzw. Veröffentlichung zu erreichen.

…GreWi wird weiterhin berichten.

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