Kontroverse um Feenkreise: Forschungsteam widerlegt Euphorbia-Hypothese

Ein vitaler Euphorbia-damarana-Busch, der am Rande eines viel größeren Feenkreises in der Region Brandberg wächst. Die Größenverteilung der abgestorbenen Sträucher stimmte nicht mit den Größen der Feenkreise in der Studie überein. Copyright: Dr. Stephan Getzin

Lesezeit: ca. 3 Minuten Göttingen (Deutschland) – Zwar ist grundsätzlich bekannt, dass es für die sogenannten Feenkreise in der Namib-Wüste eine natürliche Erklärung gibt, doch welche genau das ist, darüber sind sich Wissenschaftler bis heute immer noch nicht ganz einig. Eine der ersten Theorien darüber, was kreisförmig die Graslandvegetation entfernt und verhindert, wurde nun von einem Forschungsteam der Universität…

Weiterlesen… →

24.000 Jahre lang tiefgefrorenes Kleinstlebewesen aus Permafrost wiederbelebt

Das nach 24.000 Jahren aus dem sibirischem Permafrost aufgetaute und wiederbelebte Rädertierechen. Copyright/Quelle: Michael Plewka / Cell

Lesezeit: ca. 2 Minuten Pushchino (Russland) – Das Drehbuch für einen klassischen Horrorfilm bräuchte nicht nochmals geschrieben werden: Russische Forscher haben ein seit 24.000 Jahren im sibirischen Permafrost tiefgefrorenes mikroskopisch kleines Rädertierchen aufgetaut und erfolgreich unbeschadet wiederbelebt. Wie das Team um Stas Malacon vom Soil Cryology Laboratory in Pushchino aktuell im Fachjournal „Current Biology“ (DOI: 10.1016/j.cub.2021.04.077) berichtet, handelt es…

Weiterlesen… →

Forscher erklären elektromagnetische Ausbrüche vor Erdbeben

Symbolbild: Erdbeben (hier Erdbebenschäden in Norcia, Norditalien) Copyright: marcellomigliosi1956

Lesezeit: ca. 2 Minuten Ueda (Japan) – Schon länger ist bekannt, dass vor Erdbeben, kurze elektromagnetische Entladungen aus dem Untergrund gemessen werden können. Eine neue Studie hat dieses Phänomen nun untersucht und glaubt, eine Erklärung dafür gefunden zu haben. In einigen dokumentierten Fällen konnten die elektromagnetischen Ausbrüche Wochen vor dem eigentlichen Erdbeben gemessen werden. Aus diesem Grund hoffen einige…

Weiterlesen… →

Doch keine „irdischen Aliens“? Bärtierchen überstehen nur Einschlagsgeschwindigkeiten bis 825 Metern pro Sekunde

Elektronenmikroskop-Aufnahme eines aktiven Bärtierchens. Copyright/Quelle: PLoS ONE 7(9): e45682. doi:10.1371/journal.pone.0045682

Lesezeit: ca. 2 Minuten Canterbury (Großbritannien) – Die mikroskopisch kleinen „Bärtierchen“ (Tardigraden) gehören zu den extremsten Überlebenskünstlern komplexen irdischen Lebens, können sie doch extreme irdische Umweltbedingungen bis hin zum strahlenbelasteten Weltraumvakuum überstehen. In einer neuen Studie zeigen zwei Astrobiologen, dass die auch schon als „irdische Aliens“ beschriebenen mikroskopischen Achtbeiner sogar Einschläge mit Geschwindigkeiten von bis zu 825 Metern pro…

Weiterlesen… →

Seit 273 Mio. Jahren ausgestorben? “Lebendes Fossil” am Meeresboden

Heute noch lebende Symbiose zwischen Exemplar der Symbiose von Crioniden und Hexacorallia vor. Copyright: (Zapalski et al., Palaeo 3, 2021)

Lesezeit: ca. 2 Minuten Warschau (Polen) – Am Grunde des Pazifiks haben Forschende eine symbiotische Lebensgemeinschaft zwischen zwei Meereslebewesen entdeckt, die zuletzt nur aus Fossilfunden bekannt war und selbst aus diesen vor rund 273 Millionen Jahren verschwand und deshalb seither als ausgestorben galt. Wie das Team um den Geologen Mikolaj K. Zapalski von der Universität Warschau und dn Molekularbiologen…

Weiterlesen… →

Auch Haie nutzen Erdmagnetfeld wie eine Karte

Kleine Hammerhaie im Testbecken. Copyright: Bryan Keller

Lesezeit: ca. 3 Minuten St. Teresa (USA) – Nachdem die Navigation entlang der Signaturen des Erdmagnetfeldes bereits bei zahlreichen Tierarten zu Lande und zu Wasser nachgewiesen werden konnte, zeigen neue Untersuchungen, dass auch Haie für ihre langen Reisen durch die Meere das planetare Magnetfeld wie eine Karte zur Orientierung nutzen. Wie das Team um Bryan Keller vom Coastal and…

Weiterlesen… →

Aus eins mach drei: Forschende entdecken extreme Regenerationsfähigkeiten bei Seescheiden

Die Seescheide Polycarpa mytiligera, besitzt extreme Regenrationsfähigkeiten. Copyright/Quelle: Tel Aviv University

Lesezeit: ca. 3 Minuten Tel Aviv (Israel) – An der Küste des Roten Meeres haben israelische Biologen eine exreme Regenerationsfähigkeit an einer Seescheidenart entdeckt, durch die das Tier in der Lage ist, sämtliche Organe und Körperteile zu regenerieren – selbst wenn es in drei Fragmente zerlegt wird. Aus jedem Teil entstehen dann vollständig neue Körper. Wie Prof. Noa Shenkar,…

Weiterlesen… →

Schwämme: Und sie bewegen sich doch

Schwämme hinterlassen Spuren am Meeresboden der Tiefsee. Bisher ging die Wissenschaft davon aus, dass die Tiere festsitzen. Copyright: AWI OFOBS team PS101)

Lesezeit: ca. 2 Minuten Bremen (Deutschland) – Bislang galten die zu den primitivsten tierischen Lebensformen gerechneten Schwämme aufgrund eines nicht vorhandenen Nervensystems noch Fortbewegungsorganen als absolut imobil. Umso erstaunter waren selbst Marinebiologen, als sie nun am Grunde der arktischen Tiefsee Bewegungspuren entdeckten, an deren Ende sich Schwämme finden. Wie das internationale Team um die Tiefseeforscherin Antje Boetius und die…

Weiterlesen… →

Menschenaffen: Keine Kulturweitergabe über Generationen

Symbolbild: Schimpansen Copyright: Pixel-mixxer (via Pixabay.com) / Pixabay License

Lesezeit: ca. 3 Minuten Tübingen (Deutschland) – Eine neue Studie erklärt, weshalb Menschenaffen vermutlich nie über ihr derzeitiges kulturelles Intelligenzstadium hinausgelangen. Der Grund: Sie geben Erlerntes und neue Verhaltensmuster nicht wie wir Menschen weiter, kopieren das Wissen ihrer Artgenossen nicht, sondern müssen dieses in jeder Generation neu erlernen. Selbiges erklärt ebenfalls, warum auch die als extrem intelligent bekannten Oktopoden…

Weiterlesen… →

Karte zeigt, wo es heute noch unentdeckte Tiere geben könnte

Die neue MoL-Karte bildet Wahrscheinlichkeiten ab, noch unentdeckte Wirbeltiere zu entdecken. Copyright: Mario Moura und Walter Jetz

Lesezeit: ca. 3 Minuten New Haven (USA) –Die Vorstellung, dass unser Planet nahezu vollständig erkundet und erschlossen wird, ist ebenso weit verbreitet wie falsch. 10 Jahre nach ihrer “Karte des Lebens”, die die bekannten Lebensformen und ihre geografische Verteilung abbildet, haben zwei Yale-Ökologen nun eine Kartenvariante vorgestellt. Diese bildet nun die Wahrscheinlichkeit für die Entdeckung heute noch unbekannter Landlebewesen…

Weiterlesen… →

Page 1 of 37