UPDATE: China identifiziert „gelartige Substanz“ auf der Rückseite des Mondes

Nahaufnahme der glitzernden Materials in einem kleintsen Krater auf der Rückseite des Mondes. Copyright: CNSA/CLEP
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Nahaufnahme der glitzernden Materials in einem kleintsen Krater auf der Rückseite des Mondes. Copyright: CNSA/CLEP

Nahaufnahme der glitzernden Materials in einem kleintsen Krater auf der Rückseite des Mondes.
Copyright: CNSA/CLEP

Peking (China) – Ende Juli machte der chinesische Mondrover “Yutu-2” eine Entdeckung auf der Rückseite des Mondes, die in der Folge selbst unter Wissenschaftlern für Rätselraten sorgte: Der Grund: Außer einer Beschreibung einer sonderbar gefärbten gel-artigen Substanz, war bislang wenig über die Entdeckung bekannt. Chinesische Wissenschaftler haben die Entdeckung nun erklärt und bestätigen damit frühere Vermutungen.

Wie das Team um Gou Sheng vom State Key Laboratory of Remote Sensing Science am Aerospace Information Research Institute der Chinesischen Akademie der Wissenschaften aktuell im Fachjournal „Earth and Planetary Science Letters“ (DOI: 10.1016/j.epsl.2020.116378) berichten, haben sie die Daten der Bordkameras und des Spektrometers „VNIS“ an Bord des Rovers ausgewertet.

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Blick des Rovers auf die „ungewöhnliche Substanz“ im Innern eines Kraters auf der Rückseite des Mondes. Im Vordergrund sind die Fronträder des Rovers zu erkennen. Copyright: CNSA/CLEP

Blick des Rovers auf die „ungewöhnliche Substanz“ im Innern eines Kraters auf der Rückseite des Mondes. Im Vordergrund sind die Fronträder des Rovers zu erkennen.
Copyright: CNSA/CLEP

Wie sich zeigte, handelt es sich bei dem grünlichen Material um Gesteinsmaterial, das als glasige Schmelzbrekzie bezeichnet wird. Damit bestätigen die Autoren bereits zuvor geäußerte Vermutungen, dass es sich um ähnliches Material, wie jenes handelt, das während der Apollo-Missionen entnommen wurde und durch seine ungewöhnlich orangefarbene Substanz auffiel. Ebenso wie diese erklären die Forscher das Material im Innern des von Yutu-2 entdeckte Material mit urzeitlichen Vulkanausbrüchen vor rund 3,5 Milliarden Jahren.

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Quelle: CNSA / SciecneDirect

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